Nummer 53 - 2007/02
Auszüge aus dieser Ausgabe:
Viel kriegen, ohne viel dafür zu kriegen
In meinem Herzen flattert leise …
Hilferuf aus Lübben
„Alle Farbigen sollen akzeptiert werden und nicht nur die Promis“ - Interview mit Gerald Asamoah
Harmlose Winterjacke oder politisches Statement?
Sterbe so, wie du gelebt hast
Gelb allein macht auch nicht glücklich
Viel kriegen, ohne viel dafür zu kriegen
Liebe Schalke-Fans,
ich muss mich erst einmal vorstellen. Ich heiße Nikita Sergejewitsch und will Euch in meinen Briefen an dieser Stelle in unregelmäßiger Folge ein wenig über mein Heimatland und vom Wirken Eures neuen mächtigen Partners berichten.
Da habt Ihr ja wirklich großes Glück gehabt, denn mit einem so starken Freund an der Seite werdet Ihr die T-Com-Leute aus Bayern schon packen und Meister werden! Schon aus Rache, denn Euer Verfassungsschutz hat ja was dagegen, dass wir Russen bei Eurer Telekom einsteigen.
Obwohl, so richtig glatt gelaufen ist hier ja leider auch nicht alles in der letzten Zeit. Ihr werdet ja wissen, dass wir in Russland ziemlich viel Öl und Gas haben. Ganz viel Gas liegt zum Beispiel im Feld von Schtokman. Nur leider kommen wir da nicht immer so ohne weiteres ran.
Und da hat Euer Sponsor Gazprom sich dann ein paar amerikanische und andere Ölfirmen aus dem Westen ausgesucht, die ihm bei der Förderung helfen sollten. Als die Amerikaner dann aber immer wieder Ärger mit der Aufnahme unseres Landes in die Welthandelsorganisation gemacht haben, da hat es Gazprom und unserem Präsidenten Putin - was ja so ungefähr dasselbe ist - gereicht: Im letzten Herbst hat erst Gazprom gesagt, dass wir unser Gas jetzt alleine aus dem Boden holen werden.
Und dann hat unser Präsident Eurer Bundeskanzlerin angeboten, dass sie ja jetzt das ganze Gas, das bisher für die Amis vorgesehen gewesen war, kriegen kann. Und gehofft, dass Ihr Deutschen uns dann so ein bisschen bei den technischen Problemen helfen könntet. Aber Eure Angela hat aufgepasst und das nicht mitgemacht.
Prima war dagegen die Sache mit Sachalin im äußersten Nordosten Russlands. Auch da gibt’s jede Menge Gas unter Wasser. Leider haben wir da schon vor ein paar Jahren Shell erlaubt, das Gas zu fördern. Dass die die Umweltauflagen nicht so richtig eingehalten haben, hat bis auf die Grauwale und ein paar verrückte Umweltschützer niemanden gestört. Auch unsere Gerichte fanden alles okay.
Bis unser Präsident die Idee hatte, dass eigentlich nur russische Firmen an unsere Bodenschätze sollten. Und da hat man sich die Grauwale dann im letzten Sommer noch mal genau angeguckt und herausgefunden, dass es ihnen eigentlich ganz dreckig geht. Die Leute von Shell mussten ihr Projekt stoppen. Sie haben dann kurz vor Weihnachten Eurem Sponsor die Mehrheit an dem Projekt gegeben und nun kann’s weitergehen. Und die Wale? Können ja schließlich woanders hinschwimmen.
Das sind Tricks, die vielleicht auch Eurem Kollektiv nutzen können! Denkt mal drüber nach. Und wenn die Presseheinis darüber schlecht schreiben macht nichts. Gazprom hat jetzt einen neuen Mann für die Öffentlichkeitsarbeit eingestellt. Der hat früher für die Atom-Industrie in England gearbeitet und kennt sich mit so was gut aus. Der hilft Euch dann bestimmt.
So das war’s für heute! Für’s neue Jahr wünsche ich uns allen wie man bei uns in Russland sagt, dass wir im neuen Jahr möglichst viel kriegen, ohne viel dafür zu kriegen*, wenn Ihr mich versteht!
Doswidanje!
Euer Nikita
* Redewendung, mit der zum Ausdruck gebracht werden soll, dass man für rechtswidrig erlangte Vermögensvorteile möglichst nicht belangt werden möchte (Anmerkung des Übersetzers)
In meinem Herzen flattert leise …
Am 5. Januar verstarb unser guter Freund und Weggefährte, Bernhard Wengerek, nach langer Krankheit in Recklinghausen. Abschied mussten wir schon vor mehreren Jahren von ihm nehmen.
Bernhard war mehr als nur Gründer der Eurofighter aus Frankfurt/Oder und erster Vorsitzender der Schalker Fan-Initiative. Er war Initiator manch deutsch-polnischer Austauschprojekte, die alle Meilensteine in der Fan-Landschaft gesetzt haben. Zudem war er Herausgeber der zweisprachigen Zeitung „Bez Granic - Grenzenlos“.
Er war aber vor allem eins: ein immer gut gelaunter, wacher und ansprechbarer Mensch. Seine Augen bleiben unvergessen, in denen sich sein ganzes Leben spiegelte. Ein Grenzgänger zwischen Polen und Deutschland.
Für den Blick, den wir durch Dich auf unser Nachbarland werfen durften, sind Dir viele Schalker auf ewig verbunden. Menschlichkeit war Dir Programm genug für dein Leben.
Unvergessen bleibt Dein blauweißes Gesicht im Meazza-Stadion und unvergessen bleiben Deine Ausrufe in für Dich wunderschönen Momenten.
Und wie Du einst, so rufen wir Dir ein letztes Mal zu: „Ja ist es denn die Möglichkeit!“
Hilferuf aus Lübben
(usu) Zwischen Unter- und Oberspreewald liegt das Städtchen Lübben. Etwa 15.500 Einwohner, einen Fährmannsverein, einen Nachtwächter und natürlich viele Bäume. Seit gut fünf Jahren gibt es dort auch einen Schalker Fanclub - die Königsblauen Gurken, Attacke Lübben. Dies wäre im SCHALKE UNSER keine Meldung, wenn es nicht in dieser idyllischen Stadt den „Bunker 88“ gäbe, einen privaten Neonazi-Jugendtreff. Die Neonazis haben mehrere Male den Treffpunkt der Königsblauen Gurken beschädigt. SCHALKE UNSER sprach mit Vertretern des Fanclubs.
SCHALKE UNSER:
Wie viele Mitglieder hat euer Fanclub?
KÖNIGSBLAUE GURKEN:
Wir sind zehn Personen. Das ist für die hiesige Gegend richtig viel, denn die meisten sind Anhänger von Cottbus oder Berlin. Wir werden auch beschimpft. Aber wir sind Schalker und lassen uns das nicht wegnehmen.
SCHALKE UNSER:
Könnt ihr euch erklären, warum ihr durch die Neonazis angegriffen wurdet?
KÖNIGSBLAUE GURKEN:
Wir haben in unserer Satzung ganz klar den Passus gegen Rassismus und machen auch deutlich, dass wir dem Rassismus die rote Karte zeigen. Wir wollen auch keine Leute mit rechtsradikaler Gesinnung bei uns haben. Die bekommen keinen Zutritt zu unserem Treffpunkt.
Unser Präsi hat am Auto den Aufkleber der Fan-Initiative: „Schalker gegen Rassismus.“ Er wurde schon häufig angepöbelt und seine Familie bekam Drohanrufe. Irgendwann überlegst du dir dann doch, ob du abends rausgehst.
SCHALKE UNSER:
Wird von der Stadt tatenlos zugeschaut?
KÖNIGSBLAUE GURKEN:
Die Polizisten haben auch Familie. Die haben auch Angst. Wir denken aber, dass man offensiver hätte vorgehen müssen. Es war bekannt, dass das Objekt als Nazitreffpunkt benutzt werden soll, trotzdem wurde der Verkauf nicht verhindert.
SCHALKE UNSER:
Welche Unterstützung erhofft ihr euch von Schalke?
KÖNIGSBLAUE GURKEN:
Es wäre natürlich super, wenn ein bekannter Spieler uns besuchen würde. Das wäre dann ein Signal, dass wir den Verein im Rücken haben. Wenn Gerald Asamoah, als farbiger Spieler, käme, das würde bestimmt Eindruck machen.
SCHALKE UNSER:
Herzlichen Dank für das Gespräch. Wir wünschen euch viel Kraft. Glückauf!
Im InternetGästebuch der Stadt Lübben äußern sich die Neonazis ungehindert.
„Alle Farbigen sollen akzeptiert werden und nicht nur die Promis“
(axt/usu) Schon ab 9 Uhr hatte Gerald Asamoah trainiert, danach bekam er Massagen. Aber in der Mittagszeit am Samstag vor dem Bremenspiel fand er Zeit für ein Gespräch mit dem SCHALKE UNSER. Wir sprachen mit ihm über Meisterschaft, Zwillinge, die da sind und die, die noch kommen, aber auch über Stammgäste und Rassismus.
SCHALKE UNSER:
Gerald, du trainierst wieder, wann können wir wieder mit dir rechnen?
GERALD ASAMOAH:
Ich bin jetzt in der Reha und fange wieder an zu laufen. Ich hoffe, dass ich bald mit der Mannschaft trainieren kann. Die Mediziner meinen, dass ich Mitte oder Ende März wohl wieder einsteigen kann. Es kann natürlich auch sein, dass es früher schon klappt. Aber ich will mich selber nicht unter Druck setzen. Nach so einer Verletzung braucht es einfach Zeit.
SCHALKE UNSER:
Nun, wir hoffen, dass du auf alle Fälle im Mai wieder dabei bist und am 12. Mai in der verbotenen Stadt das entscheidende Tor schießt.
GERALD ASAMOAH:
Stimmt, da habe ich noch nie verloren das wäre wirklich optimal.
SCHALKE UNSER:
Dieses Jahr spricht jeder offen von der Meisterschaft, 2001 wollte keiner das Wort in den Mund nehmen.
GERALD ASAMOAH:
2001 hat keiner damit gerechnet, dass wir so eine Saison spielen. Wir haben über das Ziel Meisterschaft in der Kabine gesprochen, aber draußen wollten wir damit nicht in die Offensive gehen. Jetzt haben wir eine super Mannschaft auf Schalke. Dieses Jahr sind wir so nahe dran. Bayern hat einigen Rückstand und wir sind ganz vorn. Dieser Kader wurde über Jahre für dieses Ziel zusammengestellt. Daher ist es klar, dass wir Meister werden wollen und das auch offen sagen.
SCHALKE UNSER:
Mirko Slomka kennst du ja schon länger?
GERALD ASAMOAH:
Dass wir uns kennen gelernt haben, war übrigens ein Zufall. Damals spielte ich bei Werder Hannover und wir hatten einen freien Tag. Deshalb wollte ich bei meinem Cousin, der bei der zweiten B-Jugend bei Hannover 96 spielt, mittrainieren. Ich war aber etwas zu spät und traf unterwegs einen Freund, der bei der ersten B-Jugend bei Slomka spielte und der meinte, ich soll doch bei ihnen mitmachen. Ich ging mit, trainierte dort und danach meinte Slomka, dass er mich haben möchten.
Es war ein Zufall, aber Gott wusste, warum das so kam. Später wurde ich mit anderen in die erste Mannschaft hochgezogen, daher war ich schon früh Profispieler. So hatte ich immer Kontakt mit Mirko und der ist auch später nicht abgerissen. Wenn ich in Hannover war, haben wir uns immer mal wieder zu einem Kaffee verabredet. Es war schon kurios, als er plötzlich hier war. Aber es ist schön.
SCHALKE UNSER:
Die Mannschaft hatte zu Beginn der Saison etliche Probleme, bei denen du auch involviert warst. Mit dem Trainer, mit Halil und Hamit hat sich das nun geklärt?
GERALD ASAMOAH:
Natürlich, wenn man mit Schalke so viel erlebt hat und dann auf einmal durch so eine Aktion in die Schlagzeilen gerät, nimmt das einen mit. Aber wir sind Männer und Fußballer, wir haben alle ein Ziel, das wir erreichen wollen. Deshalb müssen wir solche Nebensächlichkeiten beiseite schieben. Also haben wir uns ausgesprochen, das Ganze ist erledigt. Ich gehe immer noch mit Halil zusammen weg.
SCHALKE UNSER:
Dann werdet ihr eure Zwillinge Halil und Hamit nennen?
GERALD ASAMOAH:
Nun, wir wissen noch nicht, ob es zwei Jungs werden oder zwei Mädels. Wir lassen uns überraschen.
SCHALKE UNSER:
Hast du dir schon überlegt, ob du deine Kinder, falls sie zuviel Fußball spielen, nach Ghana schickst?
GERALD ASAMOAH:
Ihr meint, so wie es meine Eltern bei mir anders herum gemacht haben?
SCHALKE UNSER:
Genau.
GERALD ASAMOAH:
Wenn meine Kinder Fußballspielen wollen, werde ich ihnen den Spaß nicht nehmen. Meine Mutter hat das ja versucht, aber es wurde dann ja noch schlimmer. Deswegen werde ich meine Kinder nicht davon abhalten wollen.
SCHALKE UNSER:
Du kannst dir also auch vorstellen, dass Mädchen Fußball spielen?
GERALD ASAMOAH:
Aber natürlich. Man sieht doch, wie erfolgreich der Frauenfußball in Deutschland ist. Wenn meine Tochter sagen würde, „Papa, ich will Fußball spielen“, würde ich ihr erklären, was auf sie zukommt. Aber schlussendlich wäre das ihre Sache, wenn sie das will.
SCHALKE UNSER:
Hast du die Befürchtung, dass deine Kinder rassistischen Angriffen ausgesetzt sein könnten? Du warst ja schon einige Male Zielscheibe solcher Beschimpfungen.
GERALD ASAMOAH:
Natürlich hoffe ich, dass sich das endlich ändert. Ich habe das selbst erlebt und auch meine Frau wurde auf der Kirmes angepöbelt. Aber ich hoffe, dass die Leute irgendwann kapieren, dass wir Farbigen Menschen sind. Es war früher allerdings schlimmer und deshalb habe ich die Hoffnung, dass es sich bessert und somit meine Kinder nicht so etwas erleben, was ich erlebt habe.
SCHALKE UNSER:
Haben dich die Vorfälle in Rostock überrascht?
GERALD ASAMOAH:
Ja sehr. Es war ja nur kurz nach der WM, bei der alles super war, ich bejubelt wurde. Nach dieser Stimmung, die dort herrschte, findet plötzlich wieder so ein Vorfall bei einem Pokalspiel statt, bei dem nicht so viel los war. Wir spielten ja gegen die Amateurmannschaft von Hansa Rostock. Da haben sich gewisse Leute gesammelt, die durch ihre Schreierei Aufmerksamkeit erhalten wollten. Darüber wurde weltweit berichtet.
Ich hatte bei der WM gedacht, dass so etwas in Deutschland nicht mehr passiert. Aber dann ist doch der Alltag wieder zurückgekehrt. Das hat mich enttäuscht und es hat auch weh getan. Ich spiele für Deutschland und werde akzeptiert und da sind gewisse Leute, die wollen das immer noch nicht kapieren.
SCHALKE UNSER:
Wie sieht es mit dem Rassismus hier im Umfeld aus, du hattest doch schon einmal Probleme in einer Diskothek?
GERALD ASAMOAH:
Jetzt ist das eigentlich kein Problem mehr, denn die Leute erkennen mich ja. Aber für mich ist der Punkt: Wie geht es den anderen, die halt nicht so bekannt sind? Ich hatte das Erlebnis, dass ich in Hannover war und in eine Diskothek wollte. Mir wurde erklärt, dass sie nur für Stammgäste sei. Ich entgegnete wie ich denn Stammgast werden kann, wenn ich nicht einmal hineingehen darf. Als ich dann wegging, kam der Türsteher plötzlich hinter mir hergerannt: „Herr Asamoah, tut mir leid, natürlich dürfen sie da rein.“ Ich habe ihm erklärt, dass es nicht um mich persönlich geht, sondern um die Situation, dass Farbige da wohl nicht rein dürften. Und dass ich jetzt nicht mehr rein will.
1999, als ich neu in Gelsenkirchen war, wollte ich mit meinem Bruder und einem anderen farbigen Spieler Billard spielen. Da wurde uns in dem Laden auch erzählt, das sei nur für Stammgäste. Da habe ich auch nachgefragt, wie ich denn Stammgast werden könnte. Sie haben erzählt, man müsste an einem bestimmten Tag kommen, wenn der Chef da wäre. Ich habe erklärt, dass ich schon länger in Deutschland lebe und wüsste, dass dem nicht so sein könnte. Wir sind anschließend in ein Eiskaffee gegangen und haben gehofft, dass die nicht auch ankommen und behaupten, das wäre nur für Stammgäste.
SCHALKE UNSER:
Du bist bei der WM kaum zum Einsatz gekommen. War das enttäuschend für dich?
GERALD ASAMOAH:
Klar war das enttäuschend. Einen guten Fußballer zeichnet aus, dass er immer spielen möchte. Ich habe versucht, mich im Training anzubieten. Aber der Trainer hat so entschieden und die Mannschaft war erfolgreich. Trotzdem war ich stolz, ein Teil der Mannschaft gewesen zu sein.
SCHALKE UNSER:
Hast du dir den Film Sönke Wortmann angeschaut?
GERALD ASAMOAH:
Wir haben ihn uns gemeinsam vor der Ausstrahlung im Hotel angesehen. Wir konnten auch entscheiden, ob etwas nicht gezeigt werden soll. Aber wir wissen ja, was in der Kabine los war. Für uns war das nichts Neues. Für die Fans war es bestimmt schon spannend zu erfahren, was da wirklich in der Kabine abläuft.
Für uns war der Film trotzdem interessant. Ich erinnere mich, als wir die Situation mit dem italienischen Tor nochmals sahen, da wurde es ganz still im Kinosaal. Vorher hatten wir gelacht und Witze gemacht. Aber da wurde es ganz ruhig. Wenn du dir das anschaust, dann kommt alles wieder hoch. Da steht ausgerechnet ein Linksfuß auf der rechten Seite, der den Ball mit dem linken Fuß ins Tor schießt. Hätte da ein Rechtsfuß gestanden, wäre der Ball wohl nicht im Tor gewesen. Aber ich sage mir dann, Gott weiß, was er tut. Und dann muss man das so hinnehmen.
SCHALKE UNSER:
Lass uns noch etwas bei dem Thema verweilen. Zu Saisonbeginn kam das Motto „totale Dominanz“. Ist es für dich als gläubiger Mensch nicht so, dass nur Gott die totale Dominanz haben kann?
GERALD ASAMOAH:
Ja, Dominanz hat nur Gott. Gott weiß, was er tut und er weiß, was morgen passiert. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht dabei, sondern wegen der WM noch im Urlaub. Ich weiß, wie das mit der totalen Dominanz gemeint war, es bezog sich nur auf unser Ziel, ein Spiel zu beherrschen, im Griff zu haben.
Aber es kam nicht so rüber, sondern das wirkte arrogant. Aber ich kann leider nicht so viel dazu sagen, da ich ja nicht dabei war. Als ich wieder da war, wurde es schon nicht mehr gemacht. Wenn ich dabei gewesen wäre und hätte entscheiden können, hätte ich mich dagegen ausgesprochen.
SCHALKE UNSER:
Hilft dir dein Glauben auch bei so einer Situation wie deiner Verletzung oder haderst du da auch?
GERALD ASAMOAH:
Natürlich hadere ich da und frage mich, warum ausgerechnet ich, warum passiert mir das. Man stellt sich in so einer Situation viele Fragen. Aber dann sage ich mir, okay, mein Bein ist gebrochen, aber ich werde wieder Fußballspielen können. Andere sind krank und können überhaupt nie wieder gehen. Da muss ich mir sagen, dass es mir trotzdem noch besser geht als anderen. So auch mit meinem Herzen. Es war vorbei. Aber ich wusste, Gott wird mich nicht im Stich lassen. Er bringt mich nicht nach oben als Fußballer und sagt dann: „Junge, jetzt ist es vorbei.“
SCHALKE UNSER:
Wir hatten 1999 schon einmal ein Interview mit dir gemacht und da hast du erzählt, dass du als einziges Buch nur die Bibel hast. Ist das immer noch so?
GERALD ASAMOAH:
Nein. Die Bibel lese ich natürlich immer noch, aber auch einige andere Bücher, etwa Biographien. Romane sind nicht mein Ding.
SCHALKE UNSER:
Was passierte in Ghana mit deinen ersten Fußballschuhen, hast du die verloren oder verschenkt?
GERALD ASAMOAH
Die habe ich verschenkt. Ich hatte das Glück, dass mir meine Eltern Fußballschuhe aus Deutschland schicken konnten. Aber mit denen habe ich den anderen Kindern, die barfuß spielten, auf die Füße getreten. Ich habe sie einem älteren Spieler, der welche brauchte, geschenkt und habe weiterhin barfuß gespielt.
SCHALKE UNSER:
Dein Vater ist wieder in Ghana?
GERALD ASAMOAH:
Nein, er pendelt nur hin und her. Ich habe ein Haus gebaut in Ghana und wir errichten jetzt auch ein Hotel dort. Er ist darum immer wieder vor Ort.
SCHALKE UNSER:
Heißt das denn, dass wenn du deine Profikarriere beendest, dass du dann nach Ghana gehst?
GERALD ASAMOAH:
Nein, gar nicht. Es ist nur so, dass ich ein zweites Standbein haben möchte. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, nach Ghana zu ziehen. Wenn ich dort bin, bin ich im Urlaub.
Ich fühle mich in Deutschland zu Hause. Im übrigen brauche ich für Ghana immer ein Visum.
SCHALKE UNSER:
Wie sieht deine Zukunft aus, bleibst du auf Schalke?
GERALD ASAMOAH:
Ich bin ja jetzt schon seit 1999 bei Schalke und ich habe mich in den Verein verliebt. Man weiß ja nie, was kommt. Aber wenn es nach mir geht, kann ich mir gut vorstellen, meine Karriere hier zu beenden. Ich habe hier alles und ich kenne mich hier aus.
Die Fans wissen, was sie an mir haben und ich weiß, was ich an ihnen habe. Die Fans wissen, was ich kann und was ich nicht kann und akzeptieren mich so, wie ich bin. Das möchte ich nicht aufgeben. Ich fühle mich wohl und könnte mir gut vorstellen, noch lange hier zu bleiben. Aber das muss natürlich von beiden Seite so gesehen werden.
SCHALKE UNSER:
Stimmt, es dass du eine Ausbildung als Koch angefangen hast?
GERALD ASAMOAH:
Nein. Ich habe nach der zehnten Klasse mit 16 ein Jahr Berufsgrundjahr gemacht im Bereich Küche und Service und hätte danach entscheiden können, was ich jetzt genau mache. Aber mein Ziel war, Fußballprofi zu werden und das wurde ich dann mit 17.
Somit habe ich keine abgeschlossene Ausbildung. Ich kann zwar kochen, aber das macht jetzt eigentlich immer meine Frau, denn die kocht sehr gerne.
SCHALKE UNSER:
Herzlichen Dank für das Gespräch. Wir hoffen, dass du bald wieder spielen kannst und wünschen dir und deiner Familie alles Gute. Glückauf!
Harmlose Winterjacke oder politisches Statement?
(atb) In den letzten Monaten sieht man immer öfter Fans in der eigenen Kurve mit einer „schicken“ Jacke der Marke „Thor Steinar“. Doch Firmenname, Produktnamen und auch die Logos sollten zum Nachdenken anregen.
Registriert wurde die Marke im brandenburgischen Königs Wusterhausen, seit 2003 tritt für die Marke die Firma Mediatex GmbH aus selbigem Ort auf. Die Firma vertreibt Bekleidung, die meist dadurch zu erkennen ist, dass sie den Aufdruck „Thor Steinar“ in Kombination mit dem neuen oder alten Logo der Firma hat.
Vom Design her könnte man die Kleidung als „Casual“ oder „Military-Look“ beschreiben, der sich jedoch deutlich vom Aussehen bisher bekannter „Nazi-Mode“ abhebt. Mit Bomberjacke und Springerstiefeln hat die Marke eher weniger zu tun, stattdessen finden sich im Sortiment Outdoorjacken, modische Polohemden, Pullover, Taschen und sonstige lässige Freizeitmode.
Von all diesem würde man nicht direkt auf einen faschistischen Hintergrund schließen. Alles sehr modisch gehalten, die Jacken haben teils einen Fellkragen oder momentan sehr beliebte Flecktarn-Muster in verschiedenen Farbabstufungen.
Im Firmennamen lässt sich eine Parallele zum Namen von Felix Steiner erkennen, einem ehemaligen General der Waffen-SS, der nach Kriegsende Verbrechen der Waffen-SS verleugnete sowie versuchte, in zahlreichen Veröffentlichungen über die SS sowie den Zweiten Weltkrieg die Waffen-SS im Nachhinein als gewöhnliche Armee (die „Armee der Geächteten“) darzustellen. Diese Auffassung teilte das Landgericht Neuruppin in einer Rechtssprechung vom November 2004.
Nicht nur der Markenname “Thor”, sondern auch die Modellbezeichnungen für Kleidungsstücke wie „Asgard“, „Volmar“ oder „Munin“ entstammen aus der nordischen Mythologie und germanischen Göttersagen, die in rechten Kreisen sehr beliebt sind, und tragen so zu einem nordisch-martialischen Image bei.
Für Aufsehen und Beschäftigung mehrerer Gerichte sorgte hingegen das alte Logo der Firma: Es bestand aus einer Kombination aus zwei nordischen Runen, der Tiwaz- und der Sowilo-Rune.
Dieses Logo wird in nahezu gleicher Form vom rechtsextremen „Thule-Seminar“ verwendet. Von daher kam es im November 2004 zur bundesweiten Beschlagnahmung der Kleidung mit dem alten Logo, da das Logo dem Symbol einer verfassungsfeindlichen Organisation zum Verwechseln ähnlich sehe.
Diese Beschlagname wurde im September 2005 durch das Oberlandesgericht in Brandenburg an der Havel jedoch wieder aufgehoben. Das Gericht kam zu der Auffassung, das Logo sehe eben nicht zum Verwechseln ähnlich aus.
Jedoch bekräftigte das Gericht, dass „die Textilien der Marke Thor Steinar durch ihre farbliche Gestaltung und verwendete Aufschrift gerade Personen der Neonaziszene ansprechen und dies mutmaßlich auch so vom Hersteller beabsichtigt ist.“ Dieses Urteil ist jedoch nur für Brandenburg bindend.
Im Zuge dieser Ermittlungen änderte die Firma ihr Logo, das nun aus einer Gebo-Rune mit zwei Punkten besteht. Vereinfacht kann man es als „X“ mit jeweils einem Punkt links und rechts beschreiben.
Dieses neue Logo wurde von der Staatsanwaltschaft als „absolut unbedenklich“ bezeichnet. Zudem bedient sich die Marke gerne der norwegischen Flagge (Blaues skandinavisches Kreuz mit weißen Rand auf roten Grund).
Einige Indizien sprechen dafür, dass sich diese Marke nicht nur der rechten Szene bedient, sondern sie aktiv unterstützt. Interessant ist beispielsweise zu beobachten, dass Marken, die in den letzten Jahren von der rechten Szene vereinnahmt wurden, aktiv gegen dieses Image angehen.
So betreibt die Boxmarke „Lonsdale“ beispielsweise eine Imagekampagne unter dem Motto „Lonsdale loves all Colours“. Bei „Thor Steinar“ wird ein solches Engagement vermisst, offenbar wartet die Firma immer erst auf Post von der Staatsanwaltschaft, bevor sie aktiv wird.
Mag es damit zusammenhängen, dass die Inhaber der „Mediatex GmbH“ der rechten Szene zugerechnet werden? So bestätigt selbst der Brandenburger Verfassungsschutz, dass dem engeren und weiteren Umfeld der Firma Rechtsextremisten angehören.
Laut Berichten aus der antifaschistischen Szene soll einer der Betreiber der Firma bei Sonnenwendfeiern, einem Liederabend mit einschlägig bekannten Nazi-Liedermachern sowie einer NPD-Reichsgründungsfeier gesehen worden sein. Einige Mitarbeiter seien bekannte Neonazis, die sich auch anderweitig in der Szene engagieren.
Einige Kleidungsstücke der Firma werben unverhohlen für das schwedische Rechtsrock-Label „Ultima Thule“, das die gleichnamige Band vertreibt. Auch im Rechtsrock-Magazin „Rock Nord“ wurde die Kleidung als „patriotische Kleidung mit nordischer Attitüde“ bezeichnet.
Die Firma selber hat bisher kein offizielles Statement für ihre angebliche rechtsradikale Gesinnung abgegeben, sie tut auch besser daran, dies nicht zu tun. Zu den Vorwürfen, insbesondere der Verwendung von germanischen Runen, wurde lediglich mit „geschichtlicher Unkenntnis“ geantwortet und die Vorwürfe somit dementiert.
Jedoch lassen die Verbindungen, das äußere Auftreten der Firma sowie die martialisch-germanische Gestaltung der Produkte eine Verbindung zum rechten Lager klar erkennen. Zudem ist die Marke ausschließlich in rechten Kreisen eine „Kultmarke“. Auch im Ruhrgebiet haben in den letzten Jahren mehr und mehr Läden eröffnet, die diese Marke in ihr Programm aufgenommen haben.
Sterbe so, wie du gelebt hast
(rk) Fanzine schreiben macht einsam. Vor allen Dingen, wenn die Leute, die früher total eifrig mitgeholfen haben, plötzlich ganz andere Dinge im Sinn haben: neue Freundin, neuer Freund, Job, Familie, Kinder etc. Das ist der Lauf des Lebens. Oder wie es Volker Goll, Gründer des Offenbacher Kickers-Fanzine „Erwin“, sagte: „Wir werden alt und grau. Du willst einfach nicht ewig vor dem Stadion stehen und Fanzines verkaufen.“ Es fehlt der echte Fanzine-Nachwuchs.
Viele der Fanzine-Pioniere sind in die Jahre gekommen. Die „Jungspunde“ zieht es mehr in die Ultra-Szene. Wir wollen das keineswegs verteufeln, aber es ist wirklich schade, dass die Fanzine-Szene darunter leiden muss. Letztes „Opfer“ war oben genannter „Erwin“, benannt nach der Kickers-Legende Erwin Kostedde. Ein absolutes Kult-Fanzine in Kennerkreisen. Der „Erwin“ hat nun aufgegeben wie viele andere Fanzines vor ihm. Mal war der eigene Verein der Schuldige (Verkaufsverbot am Stadion), mal die persönlichen Aspekte. Es steckt eben sehr viel Herzblut und vor allem Arbeit darin, ein solches Magazin regelmäßig zu erstellen, die auch in irgendeiner Weise honoriert werden möchten.
Dies wurde überdeutlich bei der letztjährigen Wahl zum „Fanzine des Jahres 2006“, den der St. Pauli-Klassiker „Der Übersteiger“ für sich entscheiden konnte. Es gibt zwar etliche neue Fan-Magazine bei den erst- und zweitklassigen Vereinen, meist haben diese aber eine Auflage, die kaum erwähnenswert ist. Mit 200 Exemplaren kann man nicht wirklich die Fan-Szene erreichen geschweige denn die eigene Vereinspolitik in irgendeiner Art beeinflussen. Zudem ist zu beobachten, dass Online-Fanzines überproportional zunehmen. Die eigenen Texte zu drucken und am Stadion zu verkaufen, diese Bereitschaft geht immer mehr zurück. Es bleiben nur noch wenige alteingesessene Fanzines übrig: „Fan geht vor“ (Eintracht Frankfurt), „Der Übersteiger“ (FC St. Pauli), „Notbremse“ (Hannover 96), Supporters-News (HSV). Nach weiteren auflagenstarken Fan-Magazinen in der 1. Liga sucht man vergebens.
Kurze Beruhigung: Das SCHALKE UNSER macht natürlich weiter - auch wenn die Wochenenden manchmal durchaus auch anders verplant werden könnten.
Hier die offiziellen Ergebnisse der Wahl zum „Fanzine des Jahres 2006“. Allerdings haben sich gerade einmal 15 FanMagazine beteiligt.
Bestes Fanzine allgemein:
1. Der Übersteiger (FC St. Pauli)
2. Erwin (Kickers Offenbach)
3. Im Zeichen des Brustrings (VfB Stuttgart)
4. SCHALKE UNSER (FC Schalke 04)
5. Notbremse (Hannover 96)
Newcomer:
1. Flaschenpost (Hansa Rostock)
2. Unserhaching (Unterhaching)
3. Drohnbüttel (HSV)
Fan-Szene:
1. Fan geht vor (Eintracht Frankfurt)
2. SCHALKE UNSER (FC Schalke 04)
3. Im Zeichen des Brustrings (VfB Stuttgart)
Hopper:
1. Hopp Hard
2. Beziehungskiste
3. Kick off
Kultzine:
1. Erwin (Kickers Offenbach)
2. Fan geht vor (Eintracht Frankfurt)
3. Homer (Lippstadt)
Gelb allein macht auch nicht glücklich
(dsf) An Glücksbringer habe ich schon als Kröte nicht so recht glauben können. Immer, wenn ein Gegenstand magisch zu werden schien und ich fast überzeugt war, begann er zu versagen. An Rituale konnte ich eher glauben; am ehesten aber an Opfer, die das Schicksal bestechen sollten. So etwas wie „Wenn ich diese widerlichen Bohnen jetzt aufesse, darf ich morgen bestimmt ins Kino. Und bekomme sogar die Kohle dafür.“ Das hat zwar auch nicht immer geklappt, ließ mir aber immerhin die Genugtuung, ich hätte ja wohl alles für das Ziel getan.
Das ist als (ähh weitgehend) erwachsener Schalke-Fan nicht besser geworden. Scheinbare Glücksbringer - vom T-Shirt über das Schweißband, von der heiligen Mütze über Pins und faszinierend geschmacklosen Schmuck - werden zwar getragen, haben aber keine magische Kraft. Oder höchstens drei Spiele lang. Manchmal, ganz heimlich, meine ich dann, auf Auswärtsfahrten ein Opfer bringen zu müssen.
Es gibt da so ein Schalker Auswärtstrikot. Original, langärmlig, glänzend und gelb - sehr gelb. Mit einem verschämten bisschen dunkelblau. Von Thomas Linke.

Ich sah es zum ersten Mal, als ich am 10.4.1999 mit ein paar Jungs, die ich bei der Abfahrt noch nicht einmal gut kannte, zum Auswärtsspiel nach München fuhr.
Einer von ihnen trug dieses Teil, und zeigte stolz auf einen kleinen blauen Punkt: Die Stelle, die Linke mit dem Edding berührt haben soll, bevor es ihm entrissen wurde und irgendwie beim Träger landete. Die Geschichte machte was her - aber die Farbe, die ist schon gewöhnungsbedürftig und fast jeder wundert sich darüber.
Alle Schalker hatten wohl verdrängt, dass wir diese Trikots mal hatten, und man musste ständig leseunfähigen Besoffenen erklären, dass der Mann in dem Leibchen wirklich Schalker war - und nicht sonst etwas merkwürdiges aus dem Ruhrpott.
Schnell war klar, dass man sich mit diesem Stoffkunstwerk keine Freunde macht. Nun denn, wir fuhren, tranken, spielten Karten und waren zwar guter Laune, aber nicht richtig vorfreudig.
Die Situation bot auch keinen Anlass zur Hoffnung: Bayern München führte die Tabelle mit 15 Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz an, wir dümpelten auf Platz 12 mit 33 ganzen Punkten Unterschied zur Spitze.
Als wir in München ankamen, schien die Sonne, wir planschten durch einen Brunnen, waren angetrunken, aber nicht blau.
Worauf ich verkündete, dass wir dieses Spiel nicht verlieren würden. Das sei sicher.
Wilde Diskussionen - kein Schwein teilte meine Überzeugung. Auf dem Weg zum Stadion wettete der stolze Besitzer des Trikots mit mir um das Leibchen auf die Nicht-Niederlage.
Und was soll ich sagen? Ich habe gewonnen. Kein großes Spiel, kein großer Kampf - aber ein fast unglaubliches 1:1!
Das Trikot ist seitdem meines. Es ist wirklich schön warm. Es glänzt fast wie neu. Es erinnert mich an eine wunderbare Fahrt und die Wette.
Und es ist noch immer sehr, sehr gelb. Wenn ich es trage, werde ich immer mindestens einmal blöd angequatscht. Nicht immer nur von leseunfähigen Betrunkenen.
Ich trage es trotzdem manchmal auf Auswärtsfahrten. Wenn es wenig Anlass zur Hoffnung auf einen Sieg gibt, ich aber dennoch dran glaube.
Ich bin stolz auf das Teil, und lasse alle dämlichen Kommentare an mir abgleiten. Und wenn es dann trotzdem nichts wird mit den drei Punkten - ich zumindest habe alles gegeben, was möglich war.
Gibt es ein Kleidungsstück, das unbedingt mit, ein Zaun, der unbedingt angepinkelt, ein Bier, das ausgekippt werden muss? Schreibt uns die Geschichte über Euren Glücksbringer auf und schickt sie uns und ein Foto des Teils an: schalke-unser@fan-ini.de.

