Über uns
Seit April 1994 gibt es das Schalke Unser - heutzutage ist es das meistverkaufte Fan-Magazin eines Vereins in Deutschland und erscheint in einer Auflage von 6.000 Exemplaren. Seine Anfänge gehen jedoch noch weiter zurück. Im November 1992 gegründet entwickelte sich die Schalker Fan-Inititiative “Schalker gegen Rassismus” rasch zu einer der aktivsten Fan-Gruppierungen auf Schalke und in der Bundesliga. Um die zahlreichen Mitglieder und Freunde der Initiative auf dem Laufenden zu halten, wurden Rundbriefe verschickt, die rasch von einer Seite auf bis zu vier Seiten anwuchsen. So war es dann beinahe logisch, dass irgendwann die Idee “Warum machen wir nicht einfach eine Zeitung?!” aufkam. Es fanden sich ausreichend Interessierte zusammen, und so war im April 1994 das damals 28 Seiten starke und 0,99 DM kostende Schalke Unser geboren.
Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen, Schalke und der Fußball haben sich verändert, das Heft ist bunter geworden und hat 68 Seiten - doch nach wie vor wäre es ohne das manchmal bis an die Grenzen der Belastbarkeit gehende ehrenamtliche Engagement vieler Leute nicht möglich, viermal pro Saison ein neues Schalke Unser erscheinen zu lassen. Aber für das, was Schalke Unser will, gilt im Grunde immer noch, wie es in unserer ersten Ausgabe formuliert wurde:
Schalke Unser ist ein Schalker Fanzine. Wir wollen versuchen, den bestehenden Fanzines noch einen blau-weißen Farbtupfer hinzuzufügen.
Schalke Unser soll ein kritischer Freund und Helfer von Mannschaft und Verein sein.
Schalke Unser will Alarm schlagen, wenn das Spiel in die falsche Richtung geht: Der Fußball, vor allem der auf Schalke muss wieder uns Fans gehören - nicht nur Sponsoren, Privatsendern und eitlen Selbstdarstellern. Schalke ist mehr als ein Werbeträger - oder was?
Rechtsaußen dulden wir nur auf dem Spielfeld: Blau und weiß ist unsere Fußballgarnitur - Hautfarben und Herkunft interessieren uns nicht.
Schalke Unser ist ein Produkt aus dem Hause “Schalker Fan-Initiative”. Und das heißt: Fußball-Fun statt Fan-Belehrung. Denn da halten wir es mit Bill Shankly (dem legendären Ex-Trainer des FC Liverpool): “Fußball ist keine Sache auf Leben und Tod - es ist viel wichtiger.”

