Weisse Noch?!

Der „Spiegel“:
Wie in Energiefragen in Europa verbreitet sich auch in der Fußballwelt eine Angst vor zu großer Abhängigkeit von den Russen. Ist sie in Schalke unbegründet?

Clemens Tönnies:
Absolut. Gazprom hat nie auch nur um einen Posten in unserem Aufsichtsrat gebeten. Da wollen wir unseren Verein auch mal nicht überbewerten: Als hätte solch ein Weltunternehmen keinen sehnlicheren Wunsch, als sich Schalke 04 unter den Nagel zu reißen.
(Der „Spiegel“, 14.10.2006)

Weissenoch

Rheinische Post:
Wie sicher sind Sie denn, dass Gazprom sich nicht in Ihre Vereinspolitik einmischt?

Josef Schnusenberg:
Absolut sicher! Zum einen lassen unsere Statuten und das Vereinsrecht dies gar nicht zu. Zum anderen hat Gazprom zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Interesse erkennen lassen. Gazprom ist das fünftgrößte Unternehmen der Welt und hat dennoch nie um einen Sitz im Aufsichtsrat gebeten. Es geht ihnen allein ums Image von Schalke 04. Bislang war es übrigens immer so, dass wir einen Vertreter des Hauptsponsors im Aufsichtsrat hatten, ohne dass wir danach gefragt worden wären.
(Rheinische Post, 18.01.2007)

SCHALKE UNSER:
Anfangs gab es bei vielen die Befürchtung, es könne zu einer Übernahme kommen.

Burkard Woelki (Gazprom Germania):
Wir beschränken uns aufs Sponsoring und nehmen keinen Einfluss auf die Vereinspolitik.
SCHALKE UNSER, Ausgabe 60, Dezember 2008