Kein Anschluss unter dieser Nummer

Cover SCHALKE UNSER 105
SCHALKE UNSER 105

Diesmal: die Schalke-Hotline

(ae) Da sind sie wieder, unsere drei großen Probleme: Wir sind abgestiegen, wir verlieren Spiele und die Hotline des Ticketcenters ist eine Katastrophe.

Aber alles sollte besser werden. Schalke versprach endlich eine kostenlose Rufnummer für alle Probleme und Anfragen zum Thema „Shop und Ticketing“. Gut gedacht, schlecht gemacht.

Doch bevor jetzt hier alle auf die armen Mitarbeiter schimpfen – die können nichts dafür: Anstelle der nervigen, schlechten Tonqualität von „Königsblauer S04“ erwartet einen nun der Rausschmiss aus der Leitung. Großes Tennis sagen wir da mal zu. Aber, ein Schalker gibt nicht auf! Niemals! Schon gar nicht, wenn die Bezahlmethode nicht funktioniert und du nur noch 30 Minuten deine Tickets im Warenkorb reserviert hast. Kein Thema, da hilft die Hotline.

Also ran ans Telefon und mal eben anrufen. Joooahhh, dachte man. Also in der Theorie. Nach 125 Versuchen, die Hotline zu erreichen, kann man da schon etwas ausrasten. Und womit? Mit Recht. Auf eine spätere Frage an anderer Stelle bekommt man dann die Antwort: „Naja, die haben halt bei Ticket-Zuteilungen viel zu tun.“ Ääääh – ja, das ist ja dann nun mal auch die problematische Zeit. War immer so, ist immer noch so und wird – wir kennen unseren Verein – auch immer so bleiben. Muss aber nicht!

Und so hat das SCHALKE UNSER einen Stuhlkreis gebildet und nach elf Stunden harter Diskussionen präsentieren wir folgende 04 Lösungen:

1) Um dem Fan zu zeigen, dass er auch wertgeschätzt wird, gibt es in der neuen Warteschleife zukünftig den Hit von Rick Astley „Never gonna give you up“.

2) Chuck Norris übernimmt die Selektion der Wichtigkeit der Anrufe und bringt besonders aggressiven Fans die Absage persönlich nach Hause.

3) Hans Sarpei erzählt jedem, der länger als drei Minuten in der Schleife hängt, lustige Anekdoten aus seiner Zeit bei Schalke, bis sich der Anrufer mit einer Autogrammkarte von ihm zufrieden gibt und auflegt.

4) Spieler, die sich nicht so sehr beim Training ins Zeug legen, müssen den Fans am Telefon mindestens eine Karte mehr verkaufen, als sie ursprünglich bestellen wollten. Falls sich kein Spieler findet, hilft Albert Streit auf 450 Euro-Basis aus.

Also, bitte lieber S04, die Baustelle gibt es ja nun nicht erst seit gestern und wir hoffen inständig, dass sie auch nicht so lange dauern wird wie der Bau der Tribüne für das neue Parkstadion.

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