Also sprach Udo Lattek

(sr) Unser Misstrauen gegenüber dem Sportreporter ist berechtigt. Seiner Berufung, zu informieren, kommt er, egal ob im privaten oder öffentlich-rechtlichen Fernsehen, nur noch selten nach. Seine Sprache verdeckt gewöhnlich die eigentliche Information; er ist die personifizierte Nullinformation. Unser Misstrauen gegenüber den Sportlern und ihren Trainern scheint noch berechtigter zu sein.

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Monopoly …

(bm) Wieder hat sich einiges im Fußballmonopoly getan. Endlich kommen mal wieder neue Teilnehmer ins Spiel: die bisher unbekannten Firmen AIG und IMG, die in Deutschland noch nicht als Rechteverwerter für Fußballvereine in Erscheinung traten. Wurde ja auch schon langweilig. Die Kinowelt will den Fußball ins Kino bringen, aber nicht nur als Spielfilm.

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Montags live im DSF … gibt’s „Auf Schalke“

(kh) Erst wollte es keiner glauben – „Eine Fernsehsendung nur über Schalke?“. Aber seit gut einem halben Jahr ist es Realität: „Auf Schalke – das VELTINS Bundesligamagazin“ live im DSF, früher donnerstags, seit der Winterpause immer montags nach den Heimspielen. Grund genug für uns, sich einmal „live ins Studio“ zu begeben, um sich die Entstehung einer solchen Sendung anzusehen.

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Pay – Off

Medien und Politiker aus allen Ecken schreien auf: Der Fußball geht unter, der Ausverkauf des Fußballs beginnt, es droht eine Zweiklassengesellschaft, die Interessen der Fußballfans werden mit Füßen getreten.

Cover SCHALKE UNSER 16
SCHALKE UNSER 16

Was ist passiert? Hat plötzlich jemand bemerkt, daß Montagsspiele und Anstoßzeiten von 15 Uhr oder früher an Wochentagen dem Fan den Spielbesuch (man kann Fußball übrigens auch noch live im Stadion und nicht nur im TV verfolgen) fast unmöglich machen, nur weil dieser Termin den Fernsehanstalten besser in den (Werbe­)Kram paßt?…

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Der finale Torschuss: Brot und Spiele für alle? / Die FIFA auf dem Strich

(mac) Das Phantom hat wieder zugeschlagen. Für schlappe 3,4 Milliarden Mark hat Leo Kirch zusammen mit der Schweizer Agentur ISL die weltweiten TV-Übertragungsrechte für die Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006 gekauft. Das öffentliche Entsetzen darüber ist so groß wie geheuchelt. Denn jahrelang haben die Parteien diesem Mann eine schöne Gesetzes-Vorlage nach der anderen vor die Füße gespielt.

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