Justiz- und andere Irrtümer

Diesmal: die V-Männer vom DFB

Wer die Randnotiz im Kleingedruckten hinter der Werbebeilage der Tageszeitung gelesen hat, der wird sich verwundert die Augen gerieben haben: Hoffnungslosheim geht straffrei aus.

Zur Erinnerung: Der Verein hatte die Fans einer in der Nähe gelegenen Aktiengesellschaft mit hohen Pfeiftönen beschallt und so mal fix gegen die Grundrechte der freien Meinungsäußerung und der körperlichen Unversehrtheit verstoßen.…

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Rettungsschirm zwecklos

Diesmal: schlecht ausgebildete Kunstfälscher

Warum verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in die Banken? Ist die so genannte „Bankenkrise“ wirklich die Ursache oder muss man sich in die Niederungen des westlichen Sauerlandrands begeben und dort suchen?

Heiserkeit oder Heiterkeit?

Zitat aus der Werbung der Sparda-Bank West eG in der Oktoberausgabe des BXB­Mitgliedermagazins: „Mit unserem Doppelpack – der schwarzgelben Karte (BVB-Sparkonto) und der schwarz-gelben BankCard ec (BVB-Girokonto) – unterstreichen wir die Verbundenheit mit unserem Verein und seinen Fans.“…

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Doppelt gestraft

Es gibt viele gute Gründe, zum Spiel nach Mailand zu fahren und es nicht am Fernsehen zu verfolgen. Nicht unbedingt der beste, aber auch ein verdammt guter sind Sat.1 und seine Moderationsazubis. Dabei hatte alles so gut angefangen: Sat.1 hat beschlossen, auf seine unerträgliche Vorberichterstattung fast vollständig zu verzichten und dafür lieber Werbung zu zeigen – inhaltlich sicherlich eine der besseren Entscheidungen.

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Berti konnte doch schwimmen und Marc Wilmots musste ihn nicht durchstecken!

Diesmal: Fußball-Wissenschaftler

(ru) Es ist ein bisschen so wie bei der Bestellung bei „Subways“. Man kriegt tausend Fragen gestellt, zur Wahl des Brotes, der Soße, des Belags, des Grads des Toastens, der Länge des Baguettes und wahrscheinlich zur ei­genen Schuhgröße. Und am Ende erhält man das Gegenteil von dem, was man eigentlich essen wollte.

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Sitzplatznummer-Terroristen

Diesmal: Sitzschalenbesetzerrechthaber

(axt) „Sitzen ist für‘n Arsch“, heißt es nicht umsonst. Und wenn zu einem internationalen Spiel in der Nordkurve jemand darauf besteht, nun unbedingt „seinen“ Sitz haben zu wollen, was schließen wir im Geiste dieser Weisheit also daraus?

Cover SCHALKE UNSER 48
SCHALKE UNSER 48

Man mag es kaum glauben, aber es gibt tatsächlich immer mehr Leute – statt weniger –, die zu einem Champions-League-Spiel kommen und penetrant darauf bestehen, dieser oder jener Sitz sei der ihre, obwohl rundum noch genug Plätze frei sind.…

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