Hallo Schalkers, liebe Brates und Abis, kaum erscheint das SCHALKE UNSER wieder halbwegs regelmäßig, begibt sich auch unser Verein wieder in die Erfolgspur. Schon lange wirkten Mannschaft, Verein und Fans nicht mehr wie eine so geschlossene Einheit. Rekordeintritte und mittlerweile über 210.000 Mitglieder, eine überzeichnete Fananleihe und die höchsten Auswärtskartenanfragen aus der 1. und 2. Liga sind weitere Zeichen, dass alle grad einen echt guten Job machen.
Störfeuer hingegen kommen immer nur aus der gleichen Richtung: Von der Zeitung mit den vier Buchstaben und von der anderen Zeitung mit den drei Buchstaben. Und man muss sich fragen, warum es diese Störfeuer überhaupt gibt. Zeitungen haben natürlich ein „Klick-Interesse“, okay … geschenkt …, aber Zeitungen denken sich auch nicht alles aus, sondern werden von Informanten mit eigenen Interessen gefüttert. Aber eins sollte auch den Informanten und den Zeitungen klar sein: Fanszene, Mannschaft und Verein lassen sich nicht mehr auseinanderdividieren, das haben die Szenen nach dem 5:3-Heimsieg gegen Magdeburg gezeigt, als sich Fans und Mannschaft in der Kurve auf die letzte Phase dieser Saison einschworen.
Schalke hatte immer schon ein recht nervöses Umfeld. Aber dieses Umfeld lernt grad, dass man nicht über jedes hingehaltene Stöckchen springt. Lasst uns die letzten Spieltage gemeinsam anpacken. Macht immer das Richtige. Für diesen völlig irren Verein, der viel weniger Nerven kostet, wenn man nicht über jedes Stöckchen springt.
Glückauf! Eure SCHALKE UNSER-Redaktion
SCHALKE 114 erscheint zum Heimspiel gegen Hannover – haltet nach unseren Verteilern Ausschau. SCHALKE UNSER geben wir unentgeltlich ab – Spenden für unseren gemeinnützigen Verein sind natürlich herzlich willkommen. Aus dem Inhalt: das Schalke Drehbuch, das nie zum Film geworden ist, Reisewarnung USA, das Ende der Solidarität, Kultur, Auswärtsberichte, Nordkurwenkommentar und vieles mehr.

