Nummer 55 - 2007/08
Auszüge aus dieser Ausgabe:
Attacke - TÜV
„Die Spieler müssen richtig geil darauf sein, für diesen Verein zu spielen“ - Interview mit Uwe Scherr
Mentales Zirkeltraining
Tausend Trainer schon verschlissen - Teil 5
Klima schützen, am PC sitzen
Attacke - TÜV
Sehr geehrter Herr TÜV, liebe Frau Dekra,
bislang war ich ein treuer Kunde Ihrer Häuser: Ich bezahlte und zeigte mein Fahrzeug vor, Ihre Mitarbeiter prüften es und klebten fast immer ohne Diskussion eine kleine runde Plakette auf das hintere Nummernschild. Sie hatten Geld verdient, ich war beruhigt ob der attestierten Verkehrssicherheit. So ging das alle zwei Jahre. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, mit einer Plakette vom freundlichen Hehler von nebenan Zeit und Geld zu sparen.
Nun jedoch muss ich aus ästhetischen Gründen und aus Gründen der Verkehrssicherheit auf den diesjährigen Sticker verzichten. Ich kann es mir nämlich nicht zumuten, zwei Jahre lang mit einer schwatzgelben Plakette durch die Gegend zu fahren, die die Aufschrift „09“ in ihrer Mitte trägt. Schließlich bin ich Schalker und wohne in einer Region, in der Aufkleber wie diese unweigerlich zur spontanen Magenentleerung bei vielen meiner Mitbürger führen.

Bitte stellen Sie sich einmal das Chaos auf den Straßen Gelsenkirchens vor, wenn sämtliche Verkehrsteilnehmer, die ich passiere, urplötzlich ihre Autos, Busse, Schultaschen oder sonstwas vollkotzten! Da sei §1 der Straßenverkehrsordnung vor: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
Mein erster Vorschlag zur Güte lautet daher: Wenn Sie weiterhin Vereinsfarben als Designgrundlage wählen, sollten Sie doch wenigstens Ihren Kunden die freie Farbwahl lassen statt sie zu nötigen. Das Schwarz kann ja noch bleiben, aber das Magenkrankengelb schädigt die Umwelt und führt zu einer erheblichen Wertminderung meines Fahrzeugs.
Als schnelle, unbürokratische Lösung für das aktuelle Problem könnte ich mir auch die oberflächliche Verschönerung der Plakette durch zwei gekreuzte schwarze Balken oder drei kleine schwarze Punkte vorstellen.
Um baldige Antwort oder weitere praktikable Vorschläge wird dringend gebeten; denn im Oktober steht die nächste Hauptuntersuchung meines blau-weißen und mit dem Schalke-Logo getunten Motorrades an.
Mit blau-weißen Grüßen
„Die Spieler müssen richtig geil darauf sein, für diesen Verein zu spielen“
(ru/axt) 1992 kam Uwe Scherr auf Schalke; zunächst trug er als Spieler dazu bei, den Abstieg abzuwenden und kurz darauf die Teilnahme am UEFA-Pokal zu erreichen. Nachdem er beim 1. FC Köln seine Profikarriere beendete, kehrte er als Spielbeobachter, Talentscout und Assistenztrainer der U19 zurück. Im SCHALKE UNSER-Interview blickt er auf den Wandel des Clubs, gewährt Einblicke in die Arbeit von Scouts und erzählt von seiner Flucht durch ein Klofenster.
SCHALKE UNSER:
Den meisten Fans fallen bei dem Namen Uwe Scherr direkt zwei Schlüsselmomente deiner aktiven Spielerlaufbahn auf Schalke ein. Kannst du dir vorstellen, welche?
UWE SCHERR:
Ich kann es mir vorstellen. Da ist zum einen die Flanke auf Andreas Müller im Mai 1996 im Spiel gegen Bayern München und - ich glaube ein Jahr zuvor kurz vor Weihnachten - das Tor zum 1:0 gegen den Hamburger SV. Die Anekdote mit der abgesprochenen Vorlage gegen Bayern stimmt übrigens. Wir haben morgens bei Jörg Berger vor dem Spiel einen Spaziergang gemacht, da habe ich zum Andy geflachst: „Wenn ich reinkomme, flank’ ich auf dich und du machst das Tor.“ Es kam tatsächlich genau so. Andreas Müller ist hier jetzt Manager und mehr oder weniger derjenige, der vorneweg geht, und ich versuche hier meinen Teil dazu beizutragen, dass dieser Traditionsverein weiterhin für positive Schlagzeilen sorgt. Wir stehen in regelmäßigem Austausch; wir kennen uns ziemlich lange und können uns so gegenseitig gut einschätzen.

SCHALKE UNSER:
Wie sieht deine Tätigkeit aus?
UWE SCHERR:
Ich hab jahrelang das Scouting in der Spielvorbereitung, also etwa Spielanalysen fast ausschließlich alleine gemacht. Der Trainerstab arbeitet aber immer mit. Wir haben noch weitere Leute, die in diesem Bereich aufgebaut werden sollen. Das Feld hat sich jetzt erweitert, ich richte jetzt mein Hauptaugenmerk mehr auf die Beobachtung von Spielern. Darüber hinaus bin ich seit Juli als Leiter für die Scouting-Abteilung zuständig.
SCHALKE UNSER:
Wie kommt es dazu, dass ein gewisser Spieler beobachtet wird? Wer guckt sich die aus?
UWE SCHERR:
Zum einen läuft viel über Mundpropaganda, dann über das, was man über Jahre hin gesehen hat - unterstützend hierbei sind Datenbanken. Wir begleiten Spieler, die vor vier oder fünf Jahren 17 oder 18 Jahre alt waren - also über einen längeren Zeitraum. Der wichtigste Faktor bei der Beobachtung ist, dass wir versuchen, ablösefreie Spieler zu verpflichten. Hier muss man vor allem über gewisse Verbindungen verfügen, um in Erfahrung zu bringen, wann und bei welchem Club die Verträge auslaufen. Wir arbeiten auch mit verschiedenen Systemen wie „Scout Seven“ aus England. Dadurch haben wir zigtausend Spieler weltweit erfasst. Meine Betrachtungen bei Spielbesuchen im Ausland habe ich da mit einfließen lassen.
SCHALKE UNSER:
Welche Werte stehen in diesen Datenbanken?
UWE SCHERR:
Die Werte in den Datenbanken sind sehr umfassend. Ein Außenverteidiger muss heute im modernen Fußball nicht nur hinten seine defensiven Aufgaben gut machen, sondern sich auch immer wieder geschickt in die Offensive einschalten. Alle Spieler sollten soviel Ballkontakte wie nötig und so wenig wie möglich haben. Beim Beispiel Peter Lövenkrands wird das Verfahren deutlich: Da ist uns aufgefallen, dass bei uns in der Tiefe zu langsam gespielt wurde - da haben wir einen schnellen Spieler auf diesem Gebiet gesucht und der war dann auch Gott sei Dank ablösefrei. Jetzt soll es im Optimalfall wirklich darauf hinauslaufen, dass wir sagen können: Wir haben für jede Position wirklich vier Topspieler in petto, zwischen denen sich die sportliche Leitung entscheiden kann - natürlich mit den Empfehlungen der Scouts.
SCHALKE UNSER:
Was heißt es genau, wenn gesagt wird: „Wir suchen Spieler, die zu uns passen“?
UWE SCHERR:
Es hat eine gewisse Söldnermentalität im Fußball Einzug gehalten, die wir letztendlich nicht mehr aufhalten können. Dennoch haben alle Spieler, die zu Schalke 04 wechseln, begriffen, dass das der Verein mit der allergrößten Tradition in Deutschland ist. Wir achten in Zukunft vor allem auf die Identifikation mit diesem Traditionsverein. Wenn ein Spieler drei Angebote hat und damit kokettiert und wenn er dann noch nicht weiß, was Schalke bedeutet, dann musst du eben sagen: „Ok, dann lassen wir das“. Beim Stichwort Identifikation: Wir begleiten unerkannt Spieler schon manchmal eine Woche lang und beobachten, wie sie sich im Training verhalten.
SCHALKE UNSER:
Inwieweit warst du an den Verpflichtungen für diese Saison beteiligt? Wie schätzt du die Chancen der jungen Spieler im Team ein?
UWE SCHERR:
Ich habe im letzten Jahr Spieler gescoutet, die im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich zu uns stoßen werden. Ich war jetzt weniger beteiligt, weil ich bis Ende Juni das Scouting geleitet habe und Assistent von Norbert Elgert bei der U 19 war. Ich habe dort natürlich mit einigen jungen Spielern, die jetzt auf dem Sprung sind, zu tun gehabt. Die Qualität bei den jüngeren Spielern wird sich irgendwann durchsetzen. Bei Mesut Özil waren Norbert Elgert und ich auch im Vorfeld ganz klar einer Meinung, dass er den Sprung schafft. Für die Zukunft muss man vor allem einen Namen ins Gespräch bringen: Benny Höwedes. Ich persönlich glaube, dass er eine ähnliche Entwicklung nehmen kann wie Manuel Neuer. Er ist klar in der Birne und es hat unglaublich Spaß gemacht, zwei Jahre bei seiner Ausbildung mitzuhelfen.
SCHALKE UNSER:
Haben sich auch schon viele junge Spieler den Weg nach oben selbst verbaut?
UWE SCHERR:
Viele sind daran gescheitert, dass sie sich selbst mentalem Druck ausgesetzt haben. Häufig können diese Spieler ihr wahres Potenzial nicht richtig einschätzen. Das ist leider so. Die träumen alle von der Champions League, können sich aber in der Oberliga nicht durchsetzen. Da waren einige dabei, die sich da maßlos überschätzten und von ihren Beratern schlechte Ratschläge erhielten. Die schauen dann am Anfang schon aufs große Geld. Da sagen wir dann: „Das ist der falsche Weg. Wenn du gut bist, dann kommt das Geld auch irgendwann zu dir.“ Die meisten U19-Spieler haben bereits einen Berater. Da kann man sich nur wundern, was man da zu hören kriegt. Wir sagen zu den Jungs: „Eure Eltern sind eure besten Berater!“ Es sind nicht alle Berater schlecht, aber es gibt da schon einige Schwarze Schafe.
SCHALKE UNSER:
Was kann man von Gerüchten halten, wie dem, dass Riquelme bei Schalke auf der Wunschliste stand?
UWE SCHERR:
Jeder logisch denkende Mensch wird verstehen, dass Riquelme als Torschützenkönig bei der Copa America, der noch bei Villareal unter Vertrag steht, kein Thema sein kann. Meistens sind es Berater, die das Ganze ins Spiel bringen, um die Spieler in Deutschland oder Europa interessant zu machen. Man braucht jedes Jahr drei bis vier Topspieler, die den Verein verstärken. Da wird häufig spekuliert, da ziehen sich einige was aus der Nase.
SCHALKE UNSER:
Du arbeitest sehr eng mit dem Trainerstab zusammen. Mit welchem Trainer kamst du auf Schalke am besten zurecht?
UWE SCHERR:
Ich habe mit so vielen erfahrenen Trainern zusammenarbeiten dürfen, aber der beste für mich war Norbert Elgert. Ich hab von allen anderen sehr viel gelernt, aber von Norbert Elgert am meisten. Diese vier Jahre waren für mich wie eine Ausbildung zum Fußballtrainer. Darüber hinaus sind wir sehr eng befreundet, also Norbert Elgert hat einen Status für mich wie ein großer Bruder.
SCHALKE UNSER:
Siehst du deine Zukunft eher im Scouting- oder im Trainerbereich?
UWE SCHERR:
Ich beherrsche sämtliche Computersysteme, schreibe selbst Programme und bin immer am Ball geblieben. Mittlerweile bin ich so eingearbeitet und habe mich so darauf spezialisiert, dass sogar verschiedene Datenbanken nachfragen, was man besser machen kann. Ich will mich persönlich verbessern, aber auch dem Verein mit meinem Know-how weiterhelfen. Ich hab mein Hobby zum Beruf gemacht und habe das Glück, weiterhin im Fußballgeschäft tätig zu sein. Ich bin einfach glücklich, bei diesem Verein zu sein. Wie das jetzt im Einzelnen weitergeht, wird sich zeigen, aber das, was ich momentan mache, bereitet mir sehr viel Spaß.
SCHALKE UNSER:
Wenn du jetzt einmal zurückblickst auf dein erstes Jahr auf Schalke. Was hat sich am meisten verändert?
UWE SCHERR:
Die Infrastruktur. Hier war nur ein Ascheplatz neben dem Trainingsgelände, als ich gekommen bin. Jetzt stehen hier mehrere Trainingsplätze für alle Jugendmannschaften. Die Tennishalle wurde umgebaut, es wurde Kunstrasen mit einem großen Spielfeld verlegt. Die sportliche Abteilung hat mit dem Ganzen eigentlich immer Schritt gehalten; wir haben in den letzten drei Jahren jetzt zweimal die Champions League erreicht, waren ansonsten immer international dabei. Da ist gute Arbeit geleistet worden. Hier sind im Verein sehr viele Leute, die einen fantastischen Job machen. Es ist schön, das Wachsen zu beobachten, gerade wenn man vielleicht auch selbst einen minimalen Anteil daran hat. Ob man jetzt in der ersten Reihe steht oder in der dritten Reihe, man sollte trotzdem immer seine Leistung abrufen, und so denken viele hier - das Drumherum ist dann vielleicht die Quintessenz daraus.
SCHALKE UNSER:
Wir haben jetzt erfahren, wie in etwa die Sichtung von Spielern heute abläuft. Bei deiner Verpflichtung vor 15 Jahren wurde das aber noch anders gehandhabt. Günter Eichberg soll einen Tipp von Berti Vogts erhalten haben, dich zu holen und soll dich dann auf der Autobahn abgefangen haben, als du auf dem Weg zu Vertragsverhandlungen in die verbotene Stadt warst.
UWE SCHERR:
Ich hatte zu dieser Zeit mit mehreren Vereinen Kontakt. Aber es passierte wirklich so: Wir waren auf der Autobahn in Höhe Köln, ich fuhr zusammen mit einer damaligen Beraterin. Das Telefon klingelte und mir wurde gesagt, ich solle mal bei Günter Eichberg vorbeischauen. Das lag auf dem Weg. Wir hatten an diesem Tag zum ersten Mal Kontakt, aber noch keinen Vertrag abgeschlossen oder so etwas. Unterschrieben habe ich erst Wochen später. Das ist dann in der Öffentlichkeit verdreht worden.
SCHALKE UNSER:
Glaubst du, ein Typ wie Eichberg wäre in der heutigen Situation mit Scouting-Abteilungen, Datenbanken usw. noch vorstellbar?
UWE SCHERR:
Es führen Leute heutzutage Vereine in der ersten und zweiten Liga mit wenig Fachkompetenz im sportlichen Bereich. Das mögen sehr gute Geschäftsleute sein, haben aber wenig Ahnung vom Fußball. Im Gegensatz dazu ist Schalke da auf einem richtigen und erfolgreichen Weg.
SCHALKE UNSER:
Wo siehst du denn jetzt deine Heimat? In der Pfalz, in Franken, wo du geboren wurdest, oder im Ruhrgebiet?
UWE SCHERR:
Da muss ich ehrlich sagen: Ich habe Kontakt mit Sascha Borodjuk, Jiri Nemec usw. Jeder von denen, der weiterhin im Fußball zu tun hat, schätzt dieses Gefühl, das man hier auf Schalke hat. Und das ist doch das größte Gut, das es gibt. Außerdem kommt meine zweite Frau aus Recklinghausen, wir haben hier in Marl gebaut und leben dort mit unseren Kindern. Es macht einfach Spaß, hier zu arbeiten. Die Mentalität, das passt wunderbar. Wenn du Leute triffst wie Willi Koslowski - ganz ehrlich - da dankst du Gott, dass es so ist, wie es ist. Wobei ich ja auch ganz genau weiß, dass ich damals ein sehr teurer Einkauf war und von vielen belächelt wurde. Da wurde gesagt, es geht nur ums Geld - das ist das Problem, wenn man in so eine Schublade gesteckt wurde.
SCHALKE UNSER:
Hat sich nach deinen ganzen Reisen durch Europa als Spielbeobachter oder Scout etwas bei dir eingeprägt?
UWE SCHERR:
Ich habe einen Karton zu Hause, da habe ich alle meine Tickets von den Spielbeobachtungen aufgehoben. Die beste Stimmung hab ich in Schottland erlebt: in dem kleinen, 18.000 Zuschauer fassenden Stadion von Hearts of Midlothian, als die ihr Derby gegen Hibernian gespielt haben. Das war Gänsehaut pur. Phänomenal. Wir haben ja einmal im Februar gegen Schachtjor Donezk gespielt; die Saison in der Ukraine beginnt allerdings erst im März. Also musste ich jeweils dorthin, wo Schachtjor im Trainingslager war. Bei einem dieser Vorbereitungsspiele in Istanbul wurde ich 30 Meter vorm Hotel von vier Männern umstellt, die mir ein Messer an den Rücken hielten. Ich musste mein Bargeld abgeben und sollte dann zum Geldautomaten, da hab ich dann die Messerspitze richtig gespürt. Als sie das Geld hatten, sind sie abgehauen. Der Wachmann des Hotels hat nichts getan, obwohl er alles genau sehen konnte. Das war so ziemlich die negativste Erfahrung.
In Osteuropa wurde ich am besten betreut von den Leuten dort. Außer einmal bei Wisla Krakau: da sind neben mir ein paar Raketen hochgegangen. Die zünden da ja überall Feuerwerkskörper. Da muss man schon aufpassen. In Bukarest weiß keiner zum Beispiel, wo deine Tickets hinterlegt sind. Da hab ich mir dann selbst die Tickets gekauft. In unserer ersten Champions League-Saison war ich beim Spiel Panathinaikos Athen gegen Arsenal London. Nach dem Spiel auf dem Weg zurück zum Hotel hab ich mir noch drei Bierchen getrunken. Plötzlich verlangte der Besitzer des Ladens 900 Euro. Angeblich soll zwei Läden weiter eine Nackt-Bar gewesen sein, deshalb der Preis. Der Besitzer machte mir deutlich, dass ich 900 Euro zu zahlen hätte, ansonsten würde es ungemütlich. Ich bin dann durchs Klofenster geflüchtet und zum Hotel gelaufen. Das war ein Extrembeispiel, normalerweise beschränkt es sich - wenn es geht - immer auf „Flughafen - Hotel - Stadion - Hotel - Flughafen“. Das habe ich gelernt. Demnächst geht es nach Moskau, aber da ist der Sascha Borodjuk an meiner Seite.
SCHALKE UNSER:
Das ist vielleicht auch eine gute Idee, wenn es nächstes Jahr im Mai nach Moskau geht. Danke für das Gespräch und Glückauf!
Mentales Zirkeltraining
Gott nein, Logik aber bitte auch nicht
(axt) Spieler sollen nach dem Willen der Fifa nicht mehr ihr Trikot lüften, um T-Shirts mit religiösen Botschaften zu offenbaren. Versuchen wir doch mal, die Logik dieser wichtigen und das Fußballspiel sicher attraktiver machenden Regelung nachzuvollziehen.
Religion habe ja schließlich im Fußball nichts zu suchen, genauso wenig wie Politik - Machtspielchen in den Vorständen der Verbände sind jedoch von dieser Regelung ausdrücklich ausgenommen worden.
Wenn Religion nichts im Fußball zu suchen hat, dann fragt man sich natürlich, warum mit Rücksicht auf die - religiös motivierten - Gefühle einer tiefgläubigen Muslima ein Spieler keine nackte Männerbrust zeigen darf. Das ist schließlich eine gelbwürdige Straftat.
Unklar ist, wie in diesem Kontext Senior Blatters Vorschlag von einst zu werten ist, dass die Spielerinnen im Frauenfußball doch eigentlich entschieden körperbetontere Trikots tragen könnten, um das Spiel attraktiver zu gestalten.
Zum Glück hat sich diese Idee nicht durchsetzen können. An dieser Stelle geben wir auf. Das lässt sich ja nicht mal mehr nach dem exzessiven Genuss britischen Rindfleischs nachvollziehen.
Bleibt aber eine andere Frage: Da für viele Schalke immer schon eine Religion ist - müssen unsere Spieler demnächst alle ohne Trikot antreten? Das aber hieße doch, dass alle schon zu Spielbeginn die erste Gelbe kassieren - siehe oben.
Herr Blatter, übernehmen Sie!
Tausend Trainer schon verschlissen - Teil 5
Die schönsten Trainerrausschmisse des FC Schalke 04
(rk) Es waren turbulente Zeiten, in denen Peter Neururer zum FC Schalke 04 kam. Günter Eichberg hatte soeben das Zepter übernommen. Finanzielle Unterstützung war bei dem maroden Klub zwar wieder in Sicht, aber sportlich stand man am Abgrund. Turbulent ging es auch zu, als Peter Neururer gut 1½ Jahre später seinen Hut nehmen musste. Und das ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als Schalke Tabellenführer der Zweiten Liga war - den Aufstieg vor Augen.
Im Januar 1989 wurde Günter Eichberg auf der Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten gewählt. 1147 von insgesamt 1369 anwesenden Mitgliedern gaben dem „Heilsbringer“ ihre Stimme. Der Besitzer von diversen Privatkliniken, der bis dato wenig mit Fußball und speziell Schalke 04 am Hut hatte, kam mit Visionen an den Schalker Markt. Eichberg hatte zumindest ein Gespür dafür, was aus diesem Verein herauszuholen ist. Er hatte Geld und versprach, den Verein wieder an die Spitze zu führen.
Auch in den Strukturen änderte sich einiges. Neuer Schatzmeister wurde Rüdiger Höffken, Sauerländer Sponsor des Vereins und Hersteller der RH-Alu-Felgen. Neuer Manager wurde Helmut Kremers, als Geschäftsführer wurde Heribert Bruchhagen bestellt, der heute Eintracht Frankfurt managt. Als besonders innovativ galt die Einrichtung der sogenannten Marketing GmbH. Diese Gesellschaft wurde aus dem Verein ausgegliedert und sollte alles rund um Schalke 04 vermarkten. Erst nach dem Abgang von Eichberg stellte sich die Marketing GmbH als undurchschaubarer Dschungel dar.
Im April 1989 war Diethelm Ferner - nun bereits zum zweiten Mal - Cheftrainer der Knappen. Doch der Aufstieg in die Bundesliga war in weite Ferne gerückt - viel schlimmer: Es drohte der Abstieg in das Amateurlager. Ferner schaffte es nicht, die Mannschaft zu stabilisieren und musste nach kurzer Amtszeit wieder die Trainerbank verlassen.
Zu Fuß nach Gelsenkirchen
Als neuer Coach wurde Peter Neururer von Alemannia Aachen geholt. Neururer, von Kindestagen an Schalke-Fan, hatte schon seit Wochen verkündet, dass er auch zu Fuß von Aachen nach Gelsenkirchen laufen würde, wenn sie ihn brauchten. Und er wurde dringend benötigt: Es mussten mindestens zehn Punkte aus den restlichen Spielen her, um die Katastrophe des Abstieges in die dritte Liga zu vermeiden. Dank Eichberg wurden nun die ersten Verstärkungen verpflichtet. Günter Schlipper vom 1. FC Köln sollte die Rolle des Spielmachers übernehmen, was ihm beizeiten gelang - zu anderen Zeiten aber auch nicht.
Peter Neururer baute die verunsicherte Mannschaft wieder auf. Aus den letzten zwölf Spielen holten die Schalker 16:8 Punkte, was am Ende den 12. Platz bedeutete. Der Klassenerhalt in der zweiten Liga wurde gefeiert wie eine Meisterschaft: 66.000 Fans waren beim letzten Spiel gegen Blau-Weiß 90 Berlin im Parkstadion, was auch nicht zuletzt an den geringen Eintrittspreisen lag. Die Marketing GmbH hatte das Spiel an den Autohersteller Mazda verkauft, die Promotionsaktion sorgte dann für ein fast ausverkauftes Haus.
Glasnost und Perestroika
Es herrschte Aufbruchstimmung bei den Fans in Gelsenkirchen, jeder sprach nur noch vom Aufstieg in die 1. Bundesliga. Um dies zu „garantieren“, öffnete Günter Eichberg seine Privatschatulle und ging - speziell im Osten - einkaufen. Zu Zeiten der Perestroika waren nun auch sowjetische Fußballer „auf dem Markt“. Mit Aleksandr „Sascha“ Borodjuk kam der erste Sowjetrusse nach Deutschland, kurze Zeit später folgte ihm Wladimir Ljuty. Daneben eiste Peter Neururer den quirligen Stürmer Peter Sendscheid und das „Flugkopfballungeheuer“ Dietmar „Didiiiii“ Schacht von seinem letzten Verein Alemannia Aachen los. Alt-Nationalspieler Matthias Herget sollte zudem die Abwehr als Libero stabilisieren.
Doch Geld schießt bekanntlich keine Tore. Peter Neururer hatte im Unterschied zu vielen anderen nie vom Aufstiegsziel gesprochen. Für ihn war die Saison 1989/90 eine Spielzeit der Konsolidierung. Am Ende war es aber doch eine bittere Enttäuschung: Ganz schwache Leistungen wie etwa bei der 0:2-Niederlage bei Hessen Kassel, als man endgültig den Aufstieg vergeigte, führten zu den nicht ganz unberechtigten ironischen Gesängen „Nie mehr erste Liga“ und „Wir sind Schalker und ihr nicht!“.
Mehr Charisma
Für die Saison 1990/91 wurde nun auch Peter Neururer mutiger und gab den Aufstieg in die 1. Bundesliga als Ziel aus. Nicht nur Charly Neumann träumte von den „großen“ Mannschaften, auch die Fans waren die Auswärtstrips nach Havelse, Schweinfurth und Meppen so langsam leid. Schalke war in dieser Saison der Zuschauermagnet - und das nicht nur bezogen auf die 2. Liga. Beim Spitzenderby gegen den MSV Duisburg (1:0-Sieg, Tor durch Peter Sendscheid) kamen 60.000 ins Parkstadion. Das war an diesem Spieltag Rekord, auch bei keiner Partie in der ersten Liga kamen mehr Zuschauer in die Stadien.
Für alle unfassbar wurde Peter Neururer im November 1990 vom Trainerstuhl „entfernt“. Wohlgemerkt: Schalke stand zu diesem Zeitpunkt an der Tabellenspitze, nichts deutete daraufhin, dass es die Knappen diesmal nicht schaffen würden. Aber Günter Eichbergs Eitelkeit kannte kaum eine Grenze. Er wollte „mehr Charisma“ in den Klub bringen und den alten „Happel-Schüler“ Aleksandar Ristic verpflichten, der dann auch tatsächlich auf seinem „Pattex-Stuhl“ Platz nahm und fortan im Parkstadion Bonbons an die Linienrichter verteilte. Der Fan-Protest ließ nicht lange auf sich warten. Beim nächsten Heimspiel blieben die Fans dem Block 5 in der Nordkurve fern. Der Schnauzbartträger blieb Schalke 04 aber bis zum heutigen Tage zumindest als Vereinsmitglied treu.
Peter der Große
Peter Neururer hat selbst nie profimäßig gegen den Ball getreten, er kam nie über Einsätze in der Amateur-Oberliga hinaus (ASC Schöppingen, STV Horst-Emscher, VfB Remscheid, DJK Gütersloh und SpVgg Marl). Seine Trainerkarriere begann der diplomierte Sportlehrer dann beim TuS Haltern, erste größere Trainerstation war dann Rot-Weiß Essen, bevor er zur Alemannia nach Aachen ging.
Nach dem kuriosen Rausschmiss auf Schalke verließ er das Ruhrgebiet und erwarb sich in den kommenden Jahren aufgrund zahlreicher kurzfristiger Anstellungen den Ruf eines Feuerwehrmannes. Weder bei Hertha BSC, dem 1. FC Köln, dem 1. FC Saarbrücken, Hannover 96, Fortuna Düsseldorf, Kickers Offenbach oder LR Ahlen blieb der Coach aber länger als zwei Jahre im Amt. Seinen größten Erfolg feierte Neururer mit dem VfL Bochum, den er auf Anhieb zurück in die Bundesliga und zwischenzeitlich an die Tabellenspitze führte.
In der Saison 2003/04 führte „Peter der Große“ die Bochumer überraschend in den Uefa-Pokal. Unvergessen bleiben seine Tanzeinlagen vor der Bochumer Fankurve, die aber anschließend ausblieben, als noch nicht einmal die Gruppenphase im UefaPokal erreicht werden konnte. Sein letztes Engagement bei Hannover 96 währte ebenfalls nicht allzu lang. Nach dem dritten Spieltag der Saison 2006/07 gaben Hannover 96 und Neururer bekannt, dass sie sich einvernehmlich getrennt hätten. Neururer wurde aber nicht als „Arbeitsloser“ geführt, offiziell stand er weiterhin bis Sommer 2007 bei Hannover unter Vertrag.
Aufputschmittel
In der Sommerpause brachte sich Neururer erneut ins Gespräch, diesmal mit einem sehr pikanten Thema. Er behauptete, dass in den 80er Jahren in der Bundesliga systematisch und weit verbreitet mit dem Mittel „Captagon“ gedopt worden sei. So ganz neu ist diese These ja nicht, schließlich hat Toni Schumacher in den 80ern Doping bereits in seinem Buch „Anpfiff“ thematisiert, wofür er mit seiner Degradierung in der Nationalelf vom DFB „belohnt“ worden war.
Peter Neururer hatte sich zunächst mit seinen Behauptungen recht missverständlich ausgedrückt, bezog er den Vorwurf doch auch auf den FC Schalke 04. Seine Aussage, „alle Schalker“ seien Ende der 80er Jahre zeitweise gedopt gewesen, wurde von Günter Eichberg gekontert: „Ich nicht!“
Kurz darauf relativierte Neururer seine Doping-Vorwürfe, sprach Schalke 04 frei, belastete dafür aber nun Rot-Weiß Essen und Alemannia Aachen. In seiner Zeit bei Schalke habe er keine Einnahme unerlaubter Mittel beobachtet. „Da war die Sache längst vorbei“, sagte der 52-Jährige den Presseagenturen. Seine Aussage, bis zu 50 Prozent der Spieler hätten das Aufputschmittel Captagon genommen, habe sich auf die Jahre 1986 bis 1988 in Essen und Aachen bezogen.
Dabei bekam Neururer Unterstützung von seinem Trainerkollegen Benno Möhlmann, der aber zugleich relativierte: „Ich persönlich habe keine Erfahrung mit diesen Dingen gemacht. Aber Captagon war in den 70er Jahren Kabinen-Thema. Das wurde aber hauptsächlich von Spielern genommen, die nicht so gut waren oder mal die Nacht vor einem Spiel durchgemacht hatten“. Ganz aufklären lassen wird sich diese Affäre wohl nicht mehr, die Straftatbestände dürften auch bereits verjährt sein.
Peter Neururer hat sich zudem den Ruf erarbeitet, auf freiwerdende Trainerjobs zu lauern. Gerade wenn der Stuhl eines seiner Kollegen wackelt, ist Neururer meist nicht weit. Früher im legeren Trainingsanzug (Marke Ballonseide in türkis/violett) trifft man ihn heutzutage recht adrett angezogen. Bochumer Fans beschrieben ihn dabei so: „Scheint die Sonne, trägt Peter gerne mal ein lappiges ockerfarbenes Sakko, dazu eine eierschalenfarbene Hose mit einem hellblauen Hemd und dunkelblauer Krawatte mit weißen Pünktchen. Dieses Outfit hat bei uns aber schon genauso Kultstatus erreicht wie sein in die Hose gestecktes blaues Polohemd mit der dunkelblauen Jeans und einer Sonnenbrille, wie sie seit zehn Jahren nicht mehr angesagt ist.“
Man darf jedenfalls gespannt sein, wo Peter Neururer in Kürze Brände löschen soll.
Klima schützen, am PC sitzen
Online-Ticketing schont die Umwelt, wenn schon nicht die Nerven
(axt) Als „Schande für den S04“ haben einige Schalker die diesjährige Mitgliederticket-Aktion unseres Vereins bezeichnet. Zu Unrecht, meint SCHALKE UNSER, handelte es sich doch um eine ausgefeilte Aktion zum Schutz unseres Klimas.
Die stundenlangen Warteschlangen vor dem Shop, in den immer nur vier Schalker stoßweise eingelassen worden sind, und die nächtlichen Sitzungen vor dem heimischen PC seien unerträglich gewesen, monierten die Mitglieder. Die SCHALKE UNSER-Ökofraktion hat die Wartezeit dagegen für einige Berechnungen genutzt und eine Ökobilanz erstellt.
Kommen wir zu den nackten Zahlen: Ein Mensch stößt pro Tag ein Kilogramm Kohlendioxid aus. Hinzu kommt das 24-fach stärkere Klimagas Methan durch Blähungen. Methan wird jedoch rasch in der Natur abgebaut und kann darum vernachlässigt werden. Durch Bewegung erhöht sich der Kohlendioxid-Ausstoß geringfügig. Aus diesem Grund hat vermutlich auch der CO2rdnungsdienst Bremen Toilettengänge vergleichsweise früh nach sechs Stunden Wartezeit unterbunden und alle Schalker in der Schlange festgehalten.

Auch wenn in der Warteschlange viele mit Recht Dampf abgelassen haben, zum Klimawandel hat das glücklicherweise nicht beigetragen, handelte es sich doch nur um heiße Luft mit einem durchschnittlichen Anteil von vier bis fünf Prozent Kohlendioxid, wie er ohnehin schon in die Berechnung eingegangen ist. Allerdings müssen wir in diesem Zusammenhang deutlich von dem Gebrauch energieintensiver Geräte wie „iPods“ abraten.
Was die Schalker angeht, die das Online-Ticketing vorzogen, so haben sie neben ihrem durch das Sitzen leicht verringerten Grundumsatz noch 100 Gramm Kohlendioxid pro Stunde durch ihren Computer gepustet. Die gelegentlichen Toilettengänge und die um vier Uhr nachts notwendig werdenden Kaffeemaschinen-Energiekosten - die ja meist früher oder später mit den Toilettengängen korrelieren - sind dabei vernachlässigbar. Der Verbrauch eines PCs ist dabei erstaunlich konstant. Was den Laien zunächst verwundert, ist dann offensichtlich, wenn man bedenkt, dass ja oftmals über mehrere Minuten nichts geschehen ist im Online-Ticketshop. Gelegentliches Drücken des „Aktualisieren“-Buttons schlug sich in den Messungen nicht signifikant nieder.
Damit ist allerdings offensichtlich das Schlangestehen vor der Geschäftsstelle eindeutig noch vorzuziehen - aber nur für diejenigen, die in Laufweite des Berger Felds wohnen. Durch lange Fußmärsche erhöht sich nämlich der Kohlendioxid-Ausstoß des betreffenden Schalkers, der ja oft genug seinen Bierbauch durch die Landschaft tragen muss, um bis zu 20 Prozent. Von einer Anreise mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln ist dagegen deutlich abzuraten.
Pro gefahrenem Kilometer setzt ein Auto bis zu 200 Gramm Kohlendioxid frei; selbst sparsame Vehikel bringen es noch auf 125 Gramm. Selbst das Bilden von Fahrgemeinschaften mit fünf Personen in einem Opel Corsa ist damit schon nach einer Strecke von vier Kilometern mit einer Stunde Warten vor dem Computer abgeglichen. Bei einer Wartezeit von bis zu zwölf Stunden konnten damit also nur unter allergünstigsten Bedingungen - Fahrgemeinschaften von fünf Personen in Kleinstwagen mit Rückenwind und günstiger Hanglage - Schalker aus einem Umkreis von 50 Kilometern dies klimaneutral nutzen.

Auch die gerühmten öffentlichen Personennahverkehrsmittel schneiden nicht gut ab: Jeder Bahnfahrer verbraucht 118 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer - auch wenn es sich dabei um die größte Fahrgemeinschaft Deutschlands handelt. Linienbusse bringen es auf 80, die Straßenbahn auf 72,5 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Bereits nach 1,2 Kilometern Strecke - die man ja auch problemlos laufen könnte - hat man so rasch eine Stunde vor dem Computer zusammengespart.
Angesichts dieser Zahlen sagte „TS Ticket & Secure“-Geschäftsführer Volker Fürderer nicht gegenüber SCHALKE UNSER: „Wir haben hier den besten Weg gewählt, das Ticketing so klimaneutral als möglich durchzuführen. Bei allen anderen Wegen müssten wir einen Kohlendioxid-Pfennig von zwei Euro auf jedes Ticket aufschlagen, wovon wir bislang absehen wollen.“
Nachweislich hat ein Klimawandel allerdings unbestritten auch den Vorteil eines steigenden Meeresspiegels. So könnte nicht nur der Berger See zum Berger Nordseebusen werden, man könnte das Training auch mit Strandfußball an der neuen Bueraner Nordseeküste abrunden. Außerdem träten die Niederlande dann nur noch zur Wasserball-WM an.

