SU 20

Ausgabe 20 – 12/1998

Surfin‘ S04

(kh) „Everyone’s a publisher“ – was in gewisser Hinsicht ja auch für uns Fanzine-Macher gilt, trifft zunehmend auch auf das Internet zu. Die offizielle Schalker Homepage unter http://www.schalke04.de gibt es ja schon seit über zwei Jahren, doch es machen sich immer mehr Schalker Fans daran, eigene S04-Fan-Sites ins Netz zu stellen. Eine kleine Auswahl möchten wir hier vorstellen.

The Greatest Scheiß of Merchandise

(rk) Es wird Winter. Es wird kalt. Man friert in den eigenen vier Wänden und weiß nicht, womit man heizen soll. Da kam dem SCHALKE UNSER die Idee, einmal alle Bundesligavereine anzuschreiben und einen der besonders gut zum Anheizen der Kachelöfen geeigneten Fan-Shop-Kataloge anzufordern. Vorher wollten wir aber doch noch wissen, was drinsteht.

Konzern im Kaufrausch

(pr) Heißt die Champions League bald ENIC League? Spielen die Königsblauen statt im UEFA-Cup bald im Lewis-Cup? Finden Europapokalauslosungen demnächst nur noch in London statt? Zugegeben, mit dem Letztgenannten könnte man ja noch notgedrungen leben, aber ganz so unrealistisch sind die beiden anderen Fragestellungen auch nicht.

Hi Ha Höre Schalker Amateure?

(rk) Skandale gehören bekanntlich zu einer alten Schalker Tradition. Skandale, die unseren Verein unbeliebt, ihn andererseits auch unsterblich gemacht haben. Man denke nur an den großen Bundesliga-Skandal in den 70ern, den Drei-Tage-Präsidenten Zylka, den legendär chaotischen Jahreshauptversammlungen im Hans-Sachs-Haus oder die Affäre „Günter Eichberg“. Deshalb ist es an der Zeit für eine neue Serie, in der wir ausschließlich über die Skandale unseres Vereins berichten werden. Beginnen wollen wir mit dem wohl ersten richtig großen Skandal in der Geschichte des deutschen Fußballs.

„Wir kommen nur zusammen da unten wieder raus!“

(bob/rk) Ganz bewußt hat sich das SCHALKE UNSER diesmal für einen Interviewpartner aus der Schalker Mannschaft entschieden, der momentan wie kein anderer in der Kritik steht. Martin Max, der noch vor gar nicht allzu langer Zeit das Traumsturmduo zusammen mit Youri Mulder im Angriff der Schalker bildete, stand uns in dieser schwierigen Situation Rede und Antwort. Herausgekommen ist dabei ein munteres Gespräch über den Fußball als „Show-Veranstaltung“, das neue Stadion und eine sehr persönliche Sichtweise der derzeitigen sportlichen Schalker Misere.

Selbstmord wegen Schalke

1927 und in den folgenden drei Jahren gewann Schalke die Ruhrbezirksmeisterschaft. Hinzu kam 1929 zum ersten Mal der Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft, eine Leistung, die ebenfalls in der nächsten Saison wiederholt werden konnte. Als der Kreisel sich zu drehen begann, stieß in diese stürmische Aufwärtsentwicklung der Schalker im Sommer 1930 ein Ereignis, das den Verein beinahe die Existenz gekostet hätte.