SU 51

Ausgabe 51 – 08/2006

Mitglieder der Schalker Fan-Initiative demonstrieren gegen Rassismus

Wie Gelsenkirchen während der WM einmal ausgesprochen ungastlich war

Gelsenkirchens spröder Charme mag sich manchem erst auf den zweiten Blick erschließen – Zugereiste und bundesdeutsche Gästefans wissen, was ich meine – aber ungastlich ist die WM-Stadt fast nie, und wenn schon, dann nicht ohne guten Grund. Am 10. Juni 2006, pikanterweise während der WM, ließ sich dieses Phänomen zuletzt beobachten.

Mein letztes Mal – Kartoffeln mit Bohnen und Kotelett

SCHALKE UNSER schildert in aufwühlenden Tatsachenberichten die Entdeckung der Leidenschaft. Mitmenschen brechen das Schweigen. Diesmal berichtet Manni von Euphorie und Ekstase, von Agonie und Apathie. Er ist hörig ­ dem S04. Eine Serie voller Schicksale. Mitten aus dem Leben.

Technik, Tücken, Telefon

Eigentlich klingt es einfach: Minderjährige Vereinsmitglieder haben auch das Recht, bei der Mitgliederaktion Karten zu bestellen. Da das „ba – ba“ eines Säuglings aber nur mit rechtlich bedenklichen Einschränkungen als „zwei Karten für das Spiel gegen Bayern München, Stehplatz Nordkurve“ gewertet werden kann, übernehmen das dann doch lieber volljährige Rechtsvertreter der knapp postembryonalen Mitglieder. Hier die Telefonmitschrift.

„Ausruhen kann ich mich, wenn ich sechzig bin“

„Das war unser unglaublicher Teamgeist. Bei uns hat in dieser Saison jeder für jeden gekämpft, man konnte sich auf jeden verlassen. Man hatte keine Angst, auf dem Platz Fehler zu machen, weil man ganz genau wusste: Wenn man einen macht, sind die Kollegen da und bügeln ihn aus. Dieser Teamgeist hat uns durch die gesamte Spielzeit begleitet, jeder war für jeden da.“