Cover SCHALKE UNSER 28

SCHALKE UNSER 28
November 2000

Artikel aus der Ausgabe

  • Pay per Talk – Der kleine Junge und das Radio

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    (idw) Es war in der Saison 1988/89. Damals war ich 14 und hatte es im Vorjahr geschafft, meine Eltern davon zu überzeugen, dass sie mich auf eigene Faust aus dem Sauerland ins Parkstadion fahren lassen können, ohne dass mir die ,,bösen Jungs” etwas antun würden. Die Tatsache, dass mein Vater ein gebürtiger Gelsenkirchener ist, erleichterten meine Touren. Ein anderer Umstand, ebenfalls in meinem Vater begründet, behinderte den in mir Raum greifenden Virus ungemein: Er war Lehrer. Weiterlesen

  • Nummer 41.119

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    SCHALKE UNSER schildert in aufwühlenden Tatsachenberichten die Entdeckung der Leidenschaft. Mitmenschen brechen das Schweigen. Diesmal Claudia aus Münster. Auch sie berichtet von Euphorie und Ekstase, von Abhängigkeit und Sympathie. Sie ist hörig – dem S04. Aber sie ist nicht allein. Eine Serie voller Schicksale. Mitten aus dem Leben. Ungeschminkt. Schreibt uns, wie es Euch erging beim ersten Mal. Weiterlesen

  • The final whistle

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    (dol) …und mindestens drei Schalker waren dabei. Saturday, 7th October 2000: Das letzte Spiel im „Empire Stadium Wembley“ genießen, ganz entspannt die WM-Qualifikation verfolgen, und das ganze mit ein paar Tagen in London abgerundet. Eine verlockende Perspektive für den Oktoberanfang, nicht wahr? Doch vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Und das heißt hier: Eintrittskarten bekommen. Den Einstieg bildete eine Internetanfrage beim DFB, und schon durften wir uns für eine Verlosung bewerben. 7150 Gästekarten sind nun wirklich ein bisschen wenig. Weiterlesen

  • „Ich bin einfach keine Reizfigur mehr“

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    (dfv/mj) Die Meinungen in der SCHALKE UNSER-Redaktion gingen weit auseinander, und die eigentliche Entscheidung dauerte länger als gewöhnlich. Handelte es sich doch um ein Interview mit der umstrittensten Neuverpflichtung auf Schalke seit Menschengedenken: Andy Möller, eine Person, die polarisiert. Weiterlesen

  • Weisse noch?! – Zweistellig

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    (pr) Legendäre Spiele von gestern und vorgestern der Jungs in Königsblau: Die „Weisse Noch?!“-Reise geht diesmal nicht zum grandiosen blau-weißen Auftritt im Westfalenstadion am 23.9.2000, sondern einige Jahrzehnte weiter zurück in die Vergangenheit. Die Beteiligten sind allerdings die Gleichen. Weiterlesen

  • Der Staatsanwalt greift ein

    Fast zwei Jahre nach dem ominösen Spiel gegen Bielefeld ging es den Schalker Spielern und Verantwortlichen richtig an den Kragen: Im Rahmen ihrer Ermittlungen leitete die Bielefelder Staatsanwaltschaft 18 Verfahren gegen Funktionäre und Aktive des Vereins wegen Meineides ein. Paragraph 154 des Strafgesetzbuches sieht für dieses Delikt „Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr“ vor. Sensationelle Enthüllungen machten die Staatsanwälte Kny und Dieckmann in Bielefeld: Danach hätten Schalker Spieler zwischen 130.000 und 150.000 Mark Schweigegeld an den ehemaligen Arminen-Spieler Waldemar Slomiany gezahlt. Weiterlesen

  • Knallharte Urteile

    Im ersten Bundesligaspiel der Saison schlug Schalke Hannover 96 mit 3:1. Doch noch vor dem zweiten Spieltag nahm das Sportgericht Klaus Fischer und Stan Libuda in eine Vorsperre. Richtig verwundert hat das niemanden mehr. Aber die Frage war: Musste man mit der Sperre bis unmittelbar vor dem Spiel gegen Kaiserslautern (das Schalke mit 0:2 verlor) warten? Präsident Siebert war nicht mehr zu halten: „Wenn das so weiter geht, gibt Schalke die Lizenz zurück.“ Weiterlesen

  • Die Angst geht um

    Während der Vorbereitung auf die neue Saison fand die Verhandlung gegen Sobieray, Pohlschmidt, Galbierz und Pirkner (er hatte als einziger der Beschuldigten keinen Eid geleistet) statt. Als Hans Kindermann zu seinem Plädoyer ansetzte, rutschte Co-Trainer Friedel Rausch immer tiefer in seinen Sessel. Gleichmäßige Atemzüge bekundeten kurz darauf, dass er eingenickt war. Sein Gähnen sprach auch für die Skandal-Müdigkeit, die noch nie so bewusst spürbar in den Räumen des DFB-Hauses hing. Weiterlesen