SU 45

Ausgabe 45 – 02/2005

Hallo Ü-Wagen

Während der Intertoto-Runde 1973 geschah das, was – insbesondere einer Frau in den 70er Jahren – niemals hätte passieren dürfen: Moderatorin Carmen Thomas versprach sich im Aktuellen Sportstudio und sagte „Schalke 05“. Alle Vorurteile schienen bestätigt – und noch heute hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Carmen Thomas wegen „Schalke 05“ den Moderatorenplatz räumen musste.

Schalker Stammtisch

Terminal

(dr) Nein, es geht hier nicht um Oscars, Hollywood und Schauspielerei. Doch was sich rund um Schalkes UEFA-Cup­Auftritt bei den Hearts of Midlothian abspielte, liefert genug Stoff für eine Neuauflage des Films „Terminal“ oder auch „Fußball ist unser Leben, Teil II“. Wenn Schalke-Fans durch Europa reisen, erleben mehrere Gruppen – stets individuell reisend – ihre ganz persönlichen Abenteuer. Beleuchten wir doch mal die Erlebnisse von einigen Schalker Originalen.

„Schalke ist eine heilige Kuh“

(rk) Ein einfacher Versprecher hat ihr Leben verändert. „Schalke 05“ – ein simpler Verdreher – und nichts blieb mehr so wie es war. SCHALKE UNSER sprach mit der Geschäftsführerin der „1. ModerationsAkademie für Medien und Wirtschaft“, Carmen Thomas, über die unterschiedlichsten Folgen dieses „unmöglichen“ Versprechers für sie als Journalistin, als Coach und Bestseller-Autorin, über die Macht der Bild-Zeitung und das Benutzen und Gurgeln von Eigenurin.

Zeitungsschlagzeile "Schalke-König Eichberg weg"

Die Spitze des Eichbergs

(rk) Günter Eichberg hatte mit seiner Marketing­GmbH Schulden in Millionenhöhe angehäuft. Niemand hatte noch den Durchblick. Und sportlich war Schalke unter Trainer Helmut Schulte zum Abschuss freigegeben. Konzeptlos, kopflos, und nun feuerte die Presse gegen Schalke.

Sie sind wieder da!

Leider. Und zwar nicht nur in Sachsen, wo die dortigen NPD-Parlamentarier ihre Freiheit demonstrierten ­ „frei“ im Sinne der Abwesenheit von jeglichem historischen Urteilsvermögen und politischer Moral.