
“Ist dies der öffentlich geforderte Dialog auf Augenhöhe?”, fragt Clemens Tönnies im Kreisel-Interview (Ausgabe 21, Saison 2012/13) die Aktivisten der Vianogo-Kampagne. Und stellt sich selbst ein Bein beim Hingucken.
Dort behauptet er, die Initatoren hätten nicht mit dem Verein reden wollen - nun sind aber beide Mitglied im Kartenausschuss, dem Gremium, in dem Peter Peters lautstark verkündete, Schalke sei nun einmal keine Demokratie. Tja, Augenhöhe. Lieber Aufsichtsratschef, da würde ich doch mal den Vorstand informieren, wie man den Begriff definiert. Den beiden liegt übrigens eine E-Mail vor, dass es nach der Saison ein Gespräch gebe.
Tönnies weiter: “Wir sind dialogbereit. Vor dem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen haben wir etwa die Bezirksleiter der Fanclubs eingeladen und mit ihnen diskutiert.” Und die beiden vorgeblich nicht gesprächsbereiten Initiatoren haben angefragt, ob sie daran teilnehmen dürfen - und eine Abfuhr erhalten.
Die Diskussion, sagt der Clemens, solle “gerne kontrovers, aber bitte sachlich” erfolgen. Es sollte ihm mittlerweile zu Ohren gekommen sein, dass sein Vorstand diejenigen, die auf dem Vereinsgelände Unterschriften für eine außerordentliche Mitgliederversammlung sammelten, von der Polizei vom Gelände hat führen lassen. Nur zur Erinnerung: Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins, für eine solche Unterschriften zu sammeln, ist absolut satzungsgemäß. Augenhöhe gab es hier nur für die Abgeführten: Sie konnten den Polizeibeamtinnen und -beamten sicher in die Augen schauen.
Später führt der Clemens aus: “Stattdessen haben die Mitglieder der Kampagne zwischenzeitlich einen Anwalt eingeschaltet - ist das der öffentlich geforderte Dialog auf Augenhöhe?” Unter uns: Wenn unser aller Lieblingsfleischfabrikant mit der Polizei auf seinem Firmengelände konfrontiert ist, ruft er unseres Wissens auch erst einmal seine Anwälte herbei.
Hausverbote, Verweise vom Gelände, filzen auf Flyer - wenn der Clemens das als “sachlich” ansieht, bitte, “sachdienlich” oder “der Sache angemessen” ist das nicht.
Es war einmal ein Schalker Fan-Magazin, das es sich zur Aufgabe gemacht hatte, für die Rechte der Fans einzutreten. Dabei galt es, insbesondere der Frau Hotte auf die Finger zu schauen und den bösen Wolf namens “viagogo” in die Schranken zu weisen. Denn diese beiden hatten sich den Spruch “Tischlein deck dich, Esel streck dich, [...]
“Ist dies der öffentlich geforderte Dialog auf Augenhöhe?”, fragt Clemens Tönnies im Kreisel-Interview (Ausgabe 21, Saison 2012/13) die Aktivisten der Vianogo-Kampagne. Und stellt sich selbst ein Bein beim Hingucken.
Dort behauptet er, die Initatoren hätten nicht mit dem Verein reden wollen - nun sind aber beide Mitglied im Kartenausschuss, dem Gremium, in dem Peter Peters lautstark [...]
Na, da kommt ja eins zum anderen: FC United of Manchester meets The Smiths.
Hannover - Schalke 4:2
10. April 2010
Hannovers einst blaugelbe Mannschaft ist jetzt rot und ihr Logo ist grün. Und genau darum - und weil man für Versuche immer nur unbedeutende Kommunen wählen sollte - ist ein Teil der Umweltzone nur mit einer grünen Plakette an der Windschutzscheibe zu befahren. So wird ein Obi-Parkplatz in unmittelbarer Nähe [...]
Diesmal haben die Kollegen der “11 Freunde” uns interviewt. War auch mal ganz nett, auf der anderen Seite zu sitzen.
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