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„Ich steh‘ auf die Blauen ohne Ende“

(rz/bob/fv) Hooligans in Deutschland und speziell in Schalke, eine Geschichte ohne Happy End? Das Klischee vom randalierenden Hohlkopf und besoffenen Schläger überdeckt oft die Unwissenheit über Hinter- und Beweggründe dieser Gruppe von Spielbesuchern. Unser Gesprächspartner ist einer der Gründer der Gelsenszene. Seit etwa 18 Jahren auf allen namhaften Boxwiesen Europas zuhause. PELE aus Gelsenkirchen, inzwischen 33 Jahre alt, noch heute ein in ganz Deutschland bekannter Leitwolf unter den „Wölfen“, blieb uns keine Antwort schuldig.

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Karten-Spiele

1000 Kartengrüße aus Valencia, das war die spanische Reaktion auf die UEFA-Cup-Auslosung. 200 weitere Tickets flatterten, Rudi Assauer sei Dank, nach blau-weißen Protesten Ende Januar noch nachträglich von der iberischen Halbinsel ins Schalker Haus, so daß insgesamt sage und schreibe 1200 Zutrittsberechtigungsscheine in Gelsenkirchen eintrudelten.

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Schalker im Exil?

Es gibt sie zuhauf, die Schalker in der Ferne, weit weg von Glückauf-Kampfbahn und Parkstadion. Für einen von ihnen aber, Horst Ochmann aus Brasilien, hat das Wort „Exil“ eine völlig andere Bedeutung. Hier erzählt er sehr persönlich, warum.

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Die Frage ist nicht „Schalke oder Gott“, sondern „Schalke und Gott“

„Früher hatte ich meine Gemeinde in Wattenscheid. Danach bin ich in den Bezirk Schalke-Nord gewechselt, wo ich schon bald Kontakt zu Ernst Kuzorra bekam. Eigentlich hat mich Ernst Kuzorra zum Fußball und zum FC Schalke 04 gebracht. Ernst Kuzorra hat damals auch viel für unsere Gemeinde getan. Einen Tag bevor er verstarb, habe ich ihn noch im Krankenhaus besucht, das war am 31. Dezember 1989. Wenige Tage später habe ich die Predigt bei seiner Beerdigung gehalten. Aber der Kontakt zu seiner Familie ist nie abgerissen. Vor kurzem habe ich erst sein letztes Urenkelkind getauft.“

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Der finale Torschuss: Brot und Spiele für alle? / Die FIFA auf dem Strich

(mac) Das Phantom hat wieder zugeschlagen. Für schlappe 3,4 Milliarden Mark hat Leo Kirch zusammen mit der Schweizer Agentur ISL die weltweiten TV-Übertragungsrechte für die Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006 gekauft. Das öffentliche Entsetzen darüber ist so groß wie geheuchelt. Denn jahrelang haben die Parteien diesem Mann eine schöne Gesetzes-Vorlage nach der anderen vor die Füße gespielt.

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