SU 22

Ausgabe 22 – 05/1999

Schalker helfen Honduras

Zunächst einmal einen großen Dank an alle Leute, die sich an der Hilfsaktion für die Opfer des Hurricans „Mitch“ beteiligten. Insgesamt wurden 28 Tonnen Hilfsgüter nach Honduras gebracht, darunter Lebensmittel, Bekleidung, Haushaltswaren, Spielzeug, Krankenhausbetten, Rollstühle und Medikamente.

Die Bundesliga ist da

(rk) In der letzten Ausgabe berichteten wir über den zweiten großen Skandal in der Schalker Vereinsgeschichte. Schalke hatte groß investiert, um den Sprung von der Oberliga in die neu gegründete Bundesliga zu schaffen. Zuviel, wie sich herausstellte. Um die hohen Ablösesummen bezahlen zu können, griff Schalke zu allen – auch illegalen – Mitteln. Schließlich mußte sich Schalkes Präsident Dr. Georg König wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. In dieser Ausgabe berichten wir aber mal über einen Skandal, der sich positiv für Schalke auswirkte.

Alle Länder sind gleich

(axt) Dies ist keine Randgruppen-Ecke: Nicht schon wieder Blatter, denkt man sich, warum sollte man den denn schon wieder in die Ecke stellen? Schämen wird der sich sowieso nicht.

„Von 70.000 Zuschauern auf einmal zu 50 Kühen“

(jb/pk/rk) Bedankt, Rene! Es war schon unglaublich, in welch kurzer Zeit sich René Eijkelkamp in die Herzen der Schalker Fans spielte. Nun zwang ihn eine Achillessehnen­Verletzung zum Ende seiner Profi­Karriere. Ganz klar, daß die SCHALKE UNSER-Redaktion ihn noch einmal in seiner Heimat, in Hoonhorst bei Zwolle, besuchte und mit ihm über seine Landsleute, seine Zukunft und seine Nase redete.

SCHALKE bleibt UNSER – der FC Schalke 04 darf keine Aktiengesellschaft werden!

(bm/mc) Die Redaktion SCHALKE UNSER und der FC Schalke 04 Supporters Club e.V. sehen die Gefahr, daß der Verein in einer Nacht- und Nebelaktion auf einer der nächsten Jahreshauptversammlungen den Gang an die Börse wegen plötzlich aufkommender Finanznöte, z.B. beim Stadionneubau, beschließt. Die Mitglieder „müssen“ dann, wegen einer „alles oder nichts“-Situation, dem Gang an die Börse zustimmen.

Aufstockung der Bundesliga – wegen Schalke

Es kam die schlimme Saison 1964/65 und mit ihr ein „harter Hund“ als Trainer. Fritz Langner, der wegen seiner Kriegsvergangenheit nur der „Feldwebel“ genannt wurde, sollte wieder für Disziplin und Ordnung sorgen. Langner vertrat den Standpunkt, dass man Berufsspieler – wie in Italien – ordentlich an die Kandarre kriegen muss, damit sie für ihr vieles Geld auch etwas leisten.

Die Lizenz erschlichen?

103:26 lautete das Ergebnis, als am 28. Juli 1962 der DFB-Bundestag über die Einführung einer Bundesliga abstimmte. Schalke gehörte zu den acht „Gesetzten“, bei denen von Anfang an feststand, dass sie in der neuen Eliteliga kicken durften. Trainer Georg Gawliczek trat mit einem Kader von insgesamt zwanzig Spielern an.