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Blick nach vorn im Zorn

Nachträgliche Spielberichte schreiben kann (fast) jeder, sogar Jörg Wontorra und Michael Steinbrecher würden es schaffen, wenn sie sich mal etwas bemühen würden. Knallharte Analysen, gewagte Prognosen, innovativer Journalismus ­ das SCHALKE UNSER liefert wieder neue Nahrung für „Wir sind Schalker, keiner mag uns, scheißegal“ und eine Vorschau auf unsere Gegner an den ersten sieben Spieltagen.

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Vizemeistermacher

Samstag, 27. April 2002, 17:15 Uhr: Schlusspfiff beim Spiel 1. FC Nürnberg gegen Bayer Leverkusen im Frankenstadion, 1:0. Wenige Minuten zuvor kam via Anzeigetafel der Spielstand vom Spiel Köln gegen Freiburg, 2:0. Erst mal kapierte ich nichts, als an der Seitenlinie vor der Haupttribüne die Spielfeldinvasion losging. Der letzte Klassenerhalt, der den Namen verdient, war ja auch schon neun Jahre her, 1993. Seither nur Abstiege und Aufstiege.

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Wer ist wirklich Weltmeister?

(pr) Die Fußball­WM in Südkorea und Japan ist seit einigen Wochen vorbei und seit genauso vielen Wochen wird der Markt mit Büchern, Videos und DVD’s überschwemmt. Die üblichen Verdächtigen publizieren innerhalb weniger Stunden ihre Analysen, warum Deutschland doch nicht Weltmeister wurde. Das können wir auch, nur nicht ganz so schnell. Qualität dauert eben etwas länger.

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Arachnophobie

(rk) Habt Ihr Angst vor Spinnen? Ja? Meine Freundin hat auch ganz extreme Angst vor den Achtbeinern, ich selbst überhaupt nicht. Immer, wenn irgendwo eine noch so kleine Spinne bei uns rumläuft, ruft mich meine Freundin: „Mach die schnell weg!“ Ich mach die dann immer schnell „weg“ und sage: „Wenn du mich nicht hättest, wäre hier alles voller Insekten.“ Klar, ich bekomm dann die Antwort: „Wenn ich dich nicht hätte, gäb‘ es hier erst überhaupt keine Insekten.“ So sind die Frauen.

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Blau und Weiß

In den letzten Monaten hat sich das Institut für angewandte Sprachforschung und Kommunikationsdesign intensiv mit der Untersuchung von Vereinshymnen beschäftigt, darunter auch mit dem Lied „Blau und Weiß“. Die Ergebnisse unserer Forschungen stelle ich hiermit vor. Eines ist klar: den Text von BLAU UND WEISS setze ich als bekannt voraus. Und wenn ich hier heute

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„Fußball ist viel mehr, als nur auf dem Platz zu stehen!“

(bob/sr) Im Sommer geht eine Ära zu Ende: Huub Stevens hört nach fast genau sechs Jahren als Trainer beim FC Schalke 04 auf und wechselt zu Hertha BSC in die Bundeshauptstadt; höchste Zeit also, ihn im SCHALKE UNSER zu Wort kommen zu lassen. Der niederländische Coach, der in Pressekreisen allgemein als schwierig eingestuft wird, erwies sich dabei als redseliger und offener Gesprächspartner. SCHALKE UNSER sprach mit ihm über die Zukunft, die Vergangenheit und „Shocking Blue“.

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„Wo sind eure Aufpasser?“

(mj/sr) Unter den Tätigkeiten, die wir, sogenannte „Normale“, blinden oder sehbehinderten Menschen niemals zutrauen würden, gehört sicherlich auch der Besuch eines Fußballspiels. Was haben denn Blinde dort auch zu suchen? Sie können das Spiel doch schließlich nicht sehen. Doch weit gefehlt. Nicht nur, dass es für blinde und sehbehinderte Menschen ganz normal ist, zum Fußball zu gehen, nein: Im Umfeld von Schalke 04 gibt es schon seit einiger Zeit das „Attacke S04“, eine Tonbandzeitung von blinden für blinde Schalke-Fans. SCHALKE UNSER sprach mit Petra und Achim Töns von „Attacke S04“.

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Also sprach Udo Lattek

(sr) Unser Misstrauen gegenüber dem Sportreporter ist berechtigt. Seiner Berufung, zu informieren, kommt er, egal ob im privaten oder öffentlich-rechtlichen Fernsehen, nur noch selten nach. Seine Sprache verdeckt gewöhnlich die eigentliche Information; er ist die personifizierte Nullinformation. Unser Misstrauen gegenüber den Sportlern und ihren Trainern scheint noch berechtigter zu sein. Sie flüchten vor der Unerträglichkeit des Reporters, indem sie ihn kopieren und dessen Belanglosigkeiten an Nichtigkeit zu überbieten trachten. Aus diesem Grund erfanden sie ihre „Philosophie“.

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