SU 54

Ausgabe 54 – 05/2007

Feierliche Eröffnung der Treppe

Kein Treppenwitz

(usu) Viele schätzen die Treppe sehr, denn sie führt direkt vom Parkplatz auf das Arena-Gelände, keine Umwege mehr, kein Uberwinden mehr von rutschigen „Abhängen“. Doch wer hat sie uns beschert? Eine kleine Tafel klärt uns etwas auf: „Diese Treppe wurde auf Wunsch von Sven Schaeffner UEFA/TEAM anlässlich des Champions-League-Finale errichtet.“ Wir wollten es genauer wissen und haben bei Schalke nachgefragt:

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„Ich wollte immer nur im Tor stehen“

Vier Jahre (von 1950 bis 1954) stand Heinz Kersting zwischen den königsblauen Pfosten und musste in seiner ersten Saison in 26 Spielen nur 14 Mal den Ball aus dem Netz holen. Schalke wurde in der Saison 1950/51 Meister der Oberliga Westfalen und zog damit in die Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft ein. Ende März ist Heinz Kersting im Alter von 83 Jahren verstorben.

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Damnatio memoriae

(ru) Am 24. März 1912 gastiert die deutsche Nationalmannschaft in den Niederlanden in Zwolle. Das lange Zeit als bestes Spiel der deutschen Nationalelf geltende Spiel endet 5:5. Im „Kicker“-Jahrbuch von 1941 wird von ihm nur als „der Halblinke“ gesprochen, wenn es um den Mann geht, der in jenem Spiel vier Treffer für Deutschland erzielt.Die Rede ist von Julius Hirsch, der bis 1914 mit Gottfried Fuchs das kongeniale Sturmduo des Karlsruher FV bildete. Jene vier Tore sollten die einzigen bleiben, die Hirsch im Nationalmannschaftsdress schoss. Gottfried Fuchs gelingt ebenfalls im Jahr 1912 beim olympischen Turnier das Kunststück, zehn Tore in einem Spiel zu erzielen (16:0-Sieg gegen Russland). Julius Hirsch führt 1914 als Kapitän Greuther Fürth zum Meistertitel. Mit dem Karlsruher FV wurden beide 1910 deutscher Meister, 1912 Vizemeister, sie nehmen im gleichen Jahr an der Olympiade in Stockholm teil.

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Kirsche (links) und Simon im Fanladen

„Wenn die Arena ausrastet, können wir jeden in Grund und Boden singen“

(ru/axt) Auf einmal waren sie da, und optisch sind sie aus der Nordkurve nicht mehr wegzudenken – die Ultras. Mit ihren Choreographien, Doppelhaltern und Fahnen prägen sie das Bild der Kurve mit. Doch wer viel macht, erntet auch viel Kritik: SCHALKE UNSER sprach mit Ultra-Vorsitzendem Kirsche und „Vorsänger“ Simon über Stimmung, Fankultur, Kommerz, Kritik und Repressalien.

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Jörg Berger

(rk) Feuerwehrleute helfen bei Bränden, Unfällen und Naturkatastrophen, sie leisten Hilfe und retten Menschen, Tiere und Sachwerte. Ein solcher „Feuerwehrmann“ ist Jörg Berger. Wie vielen anderen Vereinen kam er auch Schalke in der größten Not zur Hilfe, rettete wortwörtlich das Leben des FC Schalke 04 und schaffte danach ganz neue Perspektiven. Bevor man ihn auf äußerst unelegante Art vor die Tür setzte.

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Stoffwechselprobleme

(doc) Man redet über Verletzungen, als ob man sie selbst schon gehabt hätte. Die Schwere der Verletzung wird ausdiskutiert und Prognosen über den Zeitpunkt der Wiedereinsatzfähigkeit des betroffenen Spielers werden direkt mitgeliefert. Fußballfans müssen heutzutage nicht nur Regelkundler und Börsianer sein, man erwartet von ihnen auch fundierte medizinische Kenntnisse, die über eine einfache Haaranalyse hinausgehen. Der SCHALKE UNSER-Hausarzt präsentiert daher in der Serie „Operier mir“ Nachhilfe für den angehenden Sportmediziner.

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„Ich bin Optimist“

(usu) Das Titelbild der Ausgabe 49 des SCHALKE UNSER war Gerd Rehberg gewidmet und wir führten damals ein Interview zu seinem Rücktritt. Doch dann kam alles anders. Und somit tritt Rehberg erst jetzt – ein Jahr später – zurück und Josef Schnusenberg wird seine Position übernehmen. SCHALKE UNSER sprach mit ihm über seine neue Aufgabe und den 19. Mai.

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„Die Kerzen sollten reichen für die Meisterschaft.“

(rk) In der Öffentlichkeit hat er das Image des „netten Herrn Slomka“. Am Spielfeldrand wirkt er abgeklärt und besonnen, die Ruhe selbst. Doch er kann auch anders. SCHALKE UNSER sprach mit Mirko Slomka vor dem Endspurt um die Deutsche Meisterschaft über Presseboykotts, sibirische Straflager und Kerzen für die Meisterschaft.

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