Altes Feuer neu entfacht

„Wenn auf Schalke ein Flutlichmast eingeweiht wird, kommen 10.000 Fans“, hieß es einst anekdotisch über den S04 und die Treue seiner Anhänger zum Verein. Ganz so viele waren es nicht, aber auch auf 3000 Fans muss man erst einmal kommen, wenn „nur“ ein Abschlusstraining und die Einweihung einer Lichtanlage auf dem Programm stehen.

Stadion Oberrang bei Nacht

Zu attraktiv für die Bundesliga

Sonntag ist der Tag des Herrn oder auch einfach nur der Tag, um seinen Rausch von der Party am Vorabend auszuschlafen. Eben dieser Vorabend, Samstagabend, ist dafür da, um mal richtig die Sau rauszulassen und den Stress der vergangenen Woche komplett hinter sich zu lassen. Beides ist aber nicht dafür geschaffen, um quer durch die Republik seinem Herzensverein hinterher zu reisen und sich ein Fußballspiel anzugucken.

Nachruf Detlef Aghte

Schalke ohne Detlef? Das geht gar nicht. Unvorstellbar. Detlef war immer da – und überall. Früher immer im Schalker Fan-Laden, bei jeder Veranstaltung im Schalke-Museum, bei jeder 90-Minuten-Veranstaltung, bei jeder Mitgliederversammlung, bei jeder Buchlesung und immer wenn Schalker zusammenkamen, um miteinander zu fachsimpeln, sich an alte Zeiten zu erinnern oder auch über die königsblaue Zukunft nachzudenken.

Mann mit Bierflasche gibt am Laptop eine Fußballwette ab

„Alles auf Horst“

(cm) Unsere Spiele sind ja selten genug ein entspannter Spaziergang für die Fan-Seele. Und doch garniert manch einer den Spieltag sogar noch mit zusätzlichem Nervenkitzel in Form von Wetten. Das kostet! Fingernägel, Geld und manchmal sogar die ungetrübte Freude an der „Wahrheit auf dem Platz“.

Verena Küppersbusch

Lotsin aus der Scheinwelt

(cm) Verena Küpperbusch leitet die Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW. Im Interview mit SCHALKE UNSER erzählt sie, wann sie sich zuletzt über eine Initiative engagierter Fußballfans gefreut hat und warum sie die Omnipräsenz der Sportwetten-Werbung problematisch findet.

Diskussionsrunde zu Katar

Foulspiel mit System

(rk) Zwischen Gelsenkirchen-Ückendorf und dem Fußball-WM-Ausrichter Katar liegen 8000 Kilometer Luftlinie. Doch am 23. September kam die katarische Wirklichkeit spürbar nah, als drei Arbeitsmigranten aus erster Hand von den Bedingungen auf der arabischen Halbinsel am Persischen Golf berichteten.