Cover SCHALKE UNSER 27

SCHALKE UNSER 27
September 2000

Artikel aus der Ausgabe

  • Von A2 über B5 nach C3

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    (pr) Sports World, Superzeitlupe, Top-Spiel der Woche, Wiederholung des Jubels der Präsidentengattin, Gewinnspiele, digitale Tricks zur Messung des Abstand der Mauer – jedes Jahr dreht sich die Medienschraube schneller. Der Fußball selbst rückt immer mehr in den Hintergrund, das Ereignis ist die Übertragung, nicht das Spiel selbst. Das war auch mal anders. Weiterlesen

  • Wut und Enttäuschung

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    SCHALKE UNSER schildert in aufwühlenden Tatsachenberichten die Entdeckung der Leidenschaft. Mitmenschen brechen das Schweigen. Diesmal Dirk. Auch er berichtet von Euphorie und Ekstase, von Abhängigkeit und Sympathie. Er ist hörig – dem S04. Aber er ist nicht allein. Eine Serie voller Schicksale. Mitten aus dem Leben. Ungeschminkt. Schreibt uns, wie es Euch erging beim ersten… Weiterlesen

  • Lieber Andy Möller,

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    Lieber Andy Möller, es kursieren immer wieder Diskussionen, wer oder was ein Schalker sei, wer ein richtiger Fan ist und welche Ansichten man vertreten muss, um kein Erfolgsfan zu sein. Meine Antwort: Ich weiß es auch nicht. Ich weiß nur eines – was der große und ruhmreiche FC Schalke 04 für mich und mein Leben… Weiterlesen

  • „Das 04 kann man streichen“

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    (fr/bob/axt) In drei Monaten wird er 80 Jahre alt – „wenn ich das noch erlebe“, so der rüstige Fußball-Rentner nonchalant. Paul Matzkowski, Schalkes Altinternationaler, der aber im sogenannten „3. Reich“ nicht zum Einsatz kam: 40 reisten zur Auswahl an, 39 durften spielen – nur Paul Matzkowski nicht, denn er war in keinem der Verbände, in… Weiterlesen

  • Sippenhaft für Schalke

    Der DFB reagierte so, wie man es kennt: konfus. Ohne stichhaltige Beweise fiel ihm nichts anderes ein, als die Schalker Spieler Rüssmann, Libuda, Fichtel, Lütkebohmert und Nigbur aus der Nationalmannschaft auszuschließen. Dieter Burdenski, der beim besagten Spiel gegen Bielefeld den Schalker Kasten hütete, durfte aber immer noch in der DFB-Junioren-Auswahl mitspielen. Rolf Rüssmann entrüstet: „Ich… Weiterlesen

  • Libudas Abschied

    In diesen turbulenten Zeiten machten sich auch die Spieler so ihre Gedanken. So zog es Stan Libuda und Heinz van Haaren ins Ausland, wo Racing Straßburg mit den Geldscheinen wedelte. Für 500.000 Mark – die höchste Ablösesumme, die bis dato in der Bundesliga gezahlt wurde – sollte Libuda zur nächsten Saison in den Elsass wechseln. Weiterlesen

  • Sag die Wahrheit

    Die Schalker Knappen gingen als Herbstmeister in die Rückrunde der Saison 1971/72, gejagt von Bayern München und Gladbach. Auch im DFB-Pokal war Schalke noch vertreten, und das, obwohl Schalke der Hertha auf dem Spielfeld eigentlich unterlegen war. Sportlich lief es also bei den Königsblauen optimal – doch der Bundesligaskandal hing immer noch wie ein Damoklesschwert… Weiterlesen