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The Dark Knights

(ru) Am 12. Oktober 2008 machte sich die Schalker Traditionsmannschaft auf die Reise nach Usbekistan. Auf Einladung der deutschen Botschaft in Usbekistan und Gazprom Germania trugen die Ex-Profis um Marc Wilmots ein Freundschaftsspiel zugunsten eines Kinderheimes in Taschkent aus. Mit dabei und sozusagen der Reiseleiter bei der Besichtigung von Gasförderstätten ein Mann, dem man nicht zugetraut hätte, noch in Amt und Würden zu stehen: Hans-Joachim Gornig, seines Zeichens Geschäftsführer von Gazprom Germania.

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„Mehr als ein Partner“

(ru) Wie schon zuvor die Spiegel-­Redakteure haben wir Gazprom um eine Stellungnahme gebeten. Der Konzern bestätigte uns, dass ein Revisionsteam die Unterlagen in Russland auswerte und er bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse keine Stellungnahme abgeben könne. Umso lieber beantwortete der Pressesprecher von Gazprom Germania Burkhard Woelki unsere Fragen zur Zusammenarbeit mit Schalke.

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Fabian Ernst mit SCHALKE UNSER

„Ich weiß ja nicht, ob die Leute einen haben wollen, der den Larry macht“

(ru/ms/axt) Im Sommer wurde er vom „Kicker“ als zweitbester defensiver Mittelfeldspieler der Bundesliga in die „Internationale Klasse“ eingestuft. In dieser Saison fand sich Fabian Ernst beim Spiel in Karlsruhe auf der Bank wieder. Wir befragten ihn zum System, seiner schwierigen Anfangszeit, der Schalker Mentalität und zur Nationalmannschaft.

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Hosen runter

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ – „Alle Menschen sind gleich an Würde geboren.“ Große Sätze, und als weise Menschen diese niederschrieben, fügten sie nicht hinzu: „… außer, wenn sie das Trikot einer Gastmannschaft tragen.“ Menschenrechte, das ist wohl die größte Errungenschaft der Aufklärung, gelten uneingeschränkt und für alle Menschen. Das hat der Vorstand des Vereins, den wir als „unseren“ bezeichnen, einfach mal weggewischt und beschlossen, dass sich unsere internationalen „Gäste“ auszuziehen haben, wenn sie ein Spiel bei uns besuchen sollen.

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Diagramm Kartenpreise

Schalker Eintrittspreise im Ligadurchschnitt?

(mb) So, allerdings mit Ausrufezeichen, titelte die Schalker Homepage am 6. Juni dieses Jahres, pünktlich zwei Wochen vor der Jahreshauptversammlung. Dieser frohen Botschaft zugrunde lag eine den 18 Erstligisten zugänglich gemachte Statistik über die Zuschauer-Einnahmen der Saison 2007/2008, in der im Falle Schalke 04 unter anderem ein durchschnittlicher Kartenpreis von „19,97 Euro, netto und ohne Gebühren“ genannt wird, exakt 50 Cent über dem Liga-Schnitt. Dieser von der Deutschen Fußball­Liga (DFL) errechnete Durchschnittswert verwundert ein wenig, wenn doch in der betreffenden Saison nur Stehplätze (11 Euro) und die günstigste Sitzplatz-Kategorie (17 Euro) darunter lagen.

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„Ich warte nur darauf, dass demnächst auch die Finger des Torschützen, die zum Himmel zeigen, mit Gelb bestraft werden“

(svs) Egal ob Olympia, EM oder WM – die Missionare gehören heutzutage zum Bild. Im deutschen Fußball tut sich besonders David Kadel hervor. Er ist Autor des Buches „Mit Gott auf Schalke“ und hat nun auch eine „Schalke­Bibel“ herausgebracht. SCHALKE UNSER wollte genauer wissen, mit wem wir es hier zu tun haben, und bat David Kadel zum Interview.

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Gruppenbild

„Diese Bilder werde ich nie vergessen“

(ru) Mein Kumpel stockte mitten im Satz. Als ich mich aufmachte, wollte er mich mit den Worten „Viel Spaß“ verabschieden. Doch wie auch mir kam ihm der Gedanke, dass die Tour, die vor mir lag, nicht spaßig werden könnte – allein aufgrund ihres Anliegens. Es ging nach Auschwitz, zusammen mit 19 anderen Fans aus ganz NRW, die dem Aufruf des Projekts „dem Ball is’ egal, wer ihn tritt“ gefolgt waren. Wir wollten vor dem Hintergrund des in deutschen Stadien vermehrt zu hörenden U-Bahn-Liedes den Ort des größten menschlichen Verbrechens besichtigen.

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Levan Kobiashvili

„Georgien ist mein Land und meine Liebe“

(axt) Georgien hat immer eine wichtige Rolle in seinem Leben gespielt: Levan Kobiashvili hat 73 Länderspiele für das Land im Kaukasus bestritten, das jetzt auf einmal Schlagzeilen macht – nur nicht in fußballerischer Hinsicht. Kobiashvili wurde zweimal Georgiens „Spieler des Jahres“. SCHALKE UNSER fragte den altgedienten Schalker kurz vor dem Saisonstart nach seiner Heimat, seinen Freunden und Verwandten dort, aber auch nach seinen Plänen für die Zukunft.

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Ralf Rangnick

(rk) Sein Auftritt im ZDF-Sportstudio vor knapp zehn Jahren, bei dem er die Taktiken eines Spiels an einer Tafel erklärte, brachte ihm den Beinamen „Fußballprofessor“ ein. Die Morgenpost nannte ihn gar „Professor ohne Labor“, bei der TSG Hoffenheim nennen sie ihn den „Missionar an der Magnettafel“. Und Rudi Assauer nannte ihn einfach „Rolf“.Mit fast missionarischen Eifer schob er die Magnete der Viererkette im ZDF hin und her ­ und das als Trainer des damals noch Zweitligisten SSV Ulm.

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