Ausgaben

Ivica Horvat

(rk) In einer turbulenten Zeit bedarf es eines besonnenen Trainers. Während US-Präsident Richard Nixon den Abzug der amerikanischen Soldaten aus Vietnam bekannt gibt, Erich Honecker die Nachfolge von Walter Ulbricht antritt und das Bundeskriminalamt die Rasterfahndung zur Ergreifung der RAF-Mitglieder aufbaut, besteigt Ivica Horvat im Jahre 1971 die Trainerbank des FC Schalke 04. 

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Ihr seid ja nicht allein!

Liebe Schalke-Fans, ach Leute, was waren das noch für Zeiten, als ich im letzten Sommer an Euch geschrieben habe. Wir schwebten hier in Russland nach UEFA-Cup-Sieg, Eishockeyweltmeisterschaft und dem Gewinn des „Eurovision Song Contests“ auf Wolke sieben und jetzt das: Die Restaurants in Moskau servieren „Anti-Krisen-Menüs“. Statt Austern und Hummer gibt’s jetzt wieder Borschtsch und Pelmeni.

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Mit der Stoppuhr neben dem Urinal – Kahn lacht nicht

„Life is stranger than fiction“, hat Mick Jagger mal gesagt. Und bei der Managersuche des S04 waren nun wirklich viele Ereignisse so kurios und irrwitzig, dass man sie sich bei weitem nicht hätte ausdenken können. Die Folge: Man rechnete mit allem. Selbst, als am 1. April der WDR meldete, Schalke befände sich in Gesprächen mit Franjo Pooth, glaubten das viele. Ein entrüsteter User im Forum schrieb, jetzt seine Dauerkarte abzugeben, wenn Pooth komme. Doch die Spitze der Realsatire bildete der bild.de-Liveticker zum Treffen von Clemens Tönnies mit Oliver Kahn. Und wir schwören beim Barte des Kuranyi, dass folgende Passage nicht erdacht, sondern wirklich so auf der Internetseite der „Bild“ zu finden war:

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Rafinha

“Ich will unbedingt in der Champions League spielen” – Interview mit Rafinha

(tk/ru) Kein anderer Schalker Spieler polarisierte in dieser Saison so sehr wie Rafinha. Sei es wegen der eigenmächtigen Abreise zu Olympia, Polizeibesuchen vor seiner Haustür oder seiner kontrovers diskutierten Spielweise. Doch wenig andere Schalker Spieler wiesen in dieser Saison die gleiche Konstanz in ihren Leistungen auf wie der kleine Brasilianer. Kein Wunder, dass er mit Bayern München in Verbindung gebracht wurde. Und genau vor dem Gastspiel der Blauen am Weißwurstäquator trafen wir Rafinha.

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Reinhard Sprenger

“Ich hätte gerne etwas Netteres gesagt”

(web/dol) Reinhard Sprenger berät fast alle deutschen Top-Unternehmen. Seine Bücher zu Personal- und Führungsfragen finden sich regelmäßig in der Spiegel-Bestsellerliste für Sachbücher. „Mythos Motivation“ und „Aufstand des Individuums“ sind längst Klassiker der Managementliteratur. Zuletzt erläutert er in „Gut aufgestellt“ Managern Strategien aus dem Fußball. Nicht schlecht für einen verhinderten Sport-, Geschichte- und Philosophielehrer. Das SCHALKE UNSER sprach mit dem Querdenker über Kommerzialisierung, Systemfußball und konkrete „Schwachleister“ in modernen Fußball. 

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Jupp Heynckes

(rk) Für Olaf Thon war er der beste Trainer, unter dem er jemals gespielt hat – für die Fans der Frankfurter Eintracht gilt er immer noch als „persona non grata“. Jupp Heynckes hatte immer schon das Image eines polarisierenden Trainers. Mit ihm kam aber endlich der langersehnte Trainer von Weltruf an den Schalker Markt. Doch am Ende war alles wieder einmal nur ein großes Missverständnis. „Don Jupp“ kam, sah und verlor.

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Philipp Köster und Jens Kirschneck

„Eine Gazprom-Anzeige kommt uns nie wieder ins Heft“

(ru/rk) Es sagte bekanntlich bereits Sepp Herberger: „11 Freunde müsst ihr sein.“ Dass damit nicht nur der mannschaftliche Zusammenhalt gemeint ist, beweist das Fußball-Magazin „11 FREUNDE“ jeden Monat auf’s Neue. SCHALKE UNSER sprach mit zwei der 11 FREUNDE, Philipp Köster und Jens Kirschneck, über die mediale Fußball-Berichterstattung, wirtschaftliche Zwänge und die Zukunft der Ultras-Bewegung. 

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