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„Ich will wieder nach Hause!“

(pr) Er ist ein Wandervogel und hat einmal im Jahr seinen großen Auftritt. Dann starren alle auf ihn, strecken die Hände nach ihm aus, wollen ihn anfassen und dem Volk präsentieren. Obwohl er seine eigenen Gesetze hat, verschwindet er nach seinem großen Auftritt wieder für etliche Monate in dunkle Kammern und erblickt erst im Mai des Folgejahres wieder das Licht der Öffentlichkeit.

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Danke statt Attacke

Aus, aus, aus – das Spiel ist aus. Zumindest für das Parkstadion, das mit seinen knapp 28 Jahren sogar noch einen Tag jünger als Ünal Alpugan ist. 28 Jahre sind für ein Fußballstadion kein Alter, selbst wenn es oft kalt und zugig war. Man war weit weg vom Spielgeschehen und häufig sorgten ein kräftiger Regenguss oder ein Fallschirmspringer für zusätzliches Unwohlsein. In ein paar Jahren werden wir dies verdrängt haben, in Erinnerung werden andere Szenen bleiben.

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Land in Sicht

„Endlich ist die Zeit des grausamen Wartens vorbei“, sagte Jürgen Sobieray, der nach 14-monatiger Sperre gegen Rotterdam im Eröffnungsspiel des neuen Gelsenkirchener Parkstadions wieder zum Einsatz kam. „Seit meiner Sperre erlitt ich einen hohen finanziellen Verlust und musste morgens ab sechs Uhr das tägliche Brot auf dem Bau verdienen.“ Auf dem Bau musste sich „Sobi“ mit seinem Vereinskameraden Klaus Fischer Hohn und Spott gefallen lassen: „Jetzt siehst du mal, wie schwer man im Alltag des Lebens sein Geld verdienen muss.“

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Vom Fußball unabhängig

… die Aktie des Börsenspielvereins Borussia. Die Aktie des Börsenspielvereins ist vom spielerischen Erfolg oder Misserfolg unabhängig. Und im Grunde weiß auch keiner so recht etwas mit ihr anzufangen, denn als Wirtschaftsunternehmen ist ein Fußballverein auch nicht wirklich geeignet.

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Ultramania

(com1904) Wer zuletzt das Geschehen im Parkstadion und bei den Auswärtsspielen aufmerksam verfolgt hat, wird es schon gemerkt haben: endlich tut sich etwas in der Schalker Fanszene. Was bei vielen anderen Vereinen schon seit längerer Zeit zum festen Inventar in den Stadien geworden ist, gibt es jetzt auch bei den Spielen unserer Knappen – die sogenannte Ultra-Kultur.

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Pay per Talk – Der kleine Junge und das Radio

(idw) Es war in der Saison 1988/89. Damals war ich 14 und hatte es im Vorjahr geschafft, meine Eltern davon zu überzeugen, dass sie mich auf eigene Faust aus dem Sauerland ins Parkstadion fahren lassen können, ohne dass mir die ,,bösen Jungs” etwas antun würden. Die Tatsache, dass mein Vater ein gebürtiger Gelsenkirchener ist, erleichterten meine Touren. Ein anderer Umstand, ebenfalls in meinem Vater begründet, behinderte den in mir Raum greifenden Virus ungemein: Er war Lehrer.

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Nummer 41.119

SCHALKE UNSER schildert in aufwühlenden Tatsachenberichten die Entdeckung der Leidenschaft. Mitmenschen brechen das Schweigen. Diesmal Claudia aus Münster. Auch sie berichtet von Euphorie und Ekstase, von Abhängigkeit und Sympathie. Sie ist hörig – dem S04. Aber sie ist nicht allein. Eine Serie voller Schicksale. Mitten aus dem Leben. Ungeschminkt. Schreibt uns, wie es Euch erging beim ersten Mal.

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