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Also sprach Udo Lattek

(sr) Unser Misstrauen gegenüber dem Sportreporter ist berechtigt. Seiner Berufung, zu informieren, kommt er, egal ob im privaten oder öffentlich-rechtlichen Fernsehen, nur noch selten nach. Seine Sprache verdeckt gewöhnlich die eigentliche Information; er ist die personifizierte Nullinformation. Unser Misstrauen gegenüber den Sportlern und ihren Trainern scheint noch berechtigter zu sein. Sie flüchten vor der Unerträglichkeit des Reporters, indem sie ihn kopieren und dessen Belanglosigkeiten an Nichtigkeit zu überbieten trachten. Aus diesem Grund erfanden sie ihre „Philosophie“.

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„Fußball ist viel mehr, als nur auf dem Platz zu stehen!“

(bob/sr) Im Sommer geht eine Ära zu Ende: Huub Stevens hört nach fast genau sechs Jahren als Trainer beim FC Schalke 04 auf und wechselt zu Hertha BSC in die Bundeshauptstadt; höchste Zeit also, ihn im SCHALKE UNSER zu Wort kommen zu lassen. Der niederländische Coach, der in Pressekreisen allgemein als schwierig eingestuft wird, erwies sich dabei als redseliger und offener Gesprächspartner. SCHALKE UNSER sprach mit ihm über die Zukunft, die Vergangenheit und „Shocking Blue“.

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„Wo sind eure Aufpasser?“

(mj/sr) Unter den Tätigkeiten, die wir, sogenannte „Normale“, blinden oder sehbehinderten Menschen niemals zutrauen würden, gehört sicherlich auch der Besuch eines Fußballspiels. Was haben denn Blinde dort auch zu suchen? Sie können das Spiel doch schließlich nicht sehen. Doch weit gefehlt. Nicht nur, dass es für blinde und sehbehinderte Menschen ganz normal ist, zum Fußball zu gehen, nein: Im Umfeld von Schalke 04 gibt es schon seit einiger Zeit das „Attacke S04“, eine Tonbandzeitung von blinden für blinde Schalke-Fans. SCHALKE UNSER sprach mit Petra und Achim Töns von „Attacke S04“.

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Veni Vidi Verdi (Aida 1)

(sr) Einmal selbst auf dem grünen Rasen stehen, von 60.000 Menschen bejubelt ­ welcher Fußballfan, der es wegen fehlenden Talents oder mangelhaften Durchsetzungsvermögens versäumt hat, eine Karriere als Bundesligaprofi zu machen, träumt nicht davon? Anfang September ging dieser Traum für etwa 600 Leute in Erfüllung: als Statist bei „Aida“ in der Arena „Auf Schalke“.

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www.demballegal.de

(bob) Buchstäblich hämmerte die Schalker Fan-Initiative pünktlich zur Jahreswende den Ball ins Netz. Damit eröffneten wir die Homepage zum laufenden Projekt „Dem Ball ist egal, wer ihn tritt“. Kein geringerer als Initiativen-Mitglied Yyyves Eigenrauch eröffnete die Seiten am 14. Dezember 2001 im Fan-Laden, indem er sich im Chatroom den Fragen der Fans stellte.

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„Ich bin eher einer, der Fußball arbeitet.“

(sr/mj) Im Pokalspiel gegen Emile Mpenza hatte er offensichtlich Eindruck auf Rudi Assauer und Huub Stevens gemacht, denn seit Anfang der Saison gehört Marcel Rozgonyi zum Schalker Profi-Kader. Doch im Gegensatz zu Neuzugängen wie Agali oder Vermant steht der ehemalige Magdeburger zur Zeit weniger im Licht der Öffentlichkeit. SCHALKE UNSER sprach mit ihm über Betriebssportgemeinschaften, das Essen von Kiwis und Haare am Sack.

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