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„Diese Bilder werde ich nie vergessen“

(ru) Mein Kumpel stockte mitten im Satz. Als ich mich aufmachte, wollte er mich mit den Worten „Viel Spaß“ verabschieden. Doch wie auch mir kam ihm der Gedanke, dass die Tour, die vor mir lag, nicht spaßig werden könnte – allein aufgrund ihres Anliegens. Es ging nach Auschwitz, zusammen mit 19 anderen Fans aus ganz NRW, die dem Aufruf des Projekts „dem Ball is’ egal, wer ihn tritt“ gefolgt waren. Wir wollten vor dem Hintergrund des in deutschen Stadien vermehrt zu hörenden U-Bahn-Liedes den Ort des größten menschlichen Verbrechens besichtigen.

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Levan Kobiashvili

„Georgien ist mein Land und meine Liebe“

(axt) Georgien hat immer eine wichtige Rolle in seinem Leben gespielt: Levan Kobiashvili hat 73 Länderspiele für das Land im Kaukasus bestritten, das jetzt auf einmal Schlagzeilen macht – nur nicht in fußballerischer Hinsicht. Kobiashvili wurde zweimal Georgiens „Spieler des Jahres“. SCHALKE UNSER fragte den altgedienten Schalker kurz vor dem Saisonstart nach seiner Heimat, seinen Freunden und Verwandten dort, aber auch nach seinen Plänen für die Zukunft.

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Ralf Rangnick

(rk) Sein Auftritt im ZDF-Sportstudio vor knapp zehn Jahren, bei dem er die Taktiken eines Spiels an einer Tafel erklärte, brachte ihm den Beinamen „Fußballprofessor“ ein. Die Morgenpost nannte ihn gar „Professor ohne Labor“, bei der TSG Hoffenheim nennen sie ihn den „Missionar an der Magnettafel“. Und Rudi Assauer nannte ihn einfach „Rolf“.Mit fast missionarischen Eifer schob er die Magnete der Viererkette im ZDF hin und her ­ und das als Trainer des damals noch Zweitligisten SSV Ulm.

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Nordkurve Gelsenkirchen

Mehr Rechtsstaat wagen

15 bundesweite Stadionverbote mit einer Dauer von zwei Jahren haben die Fehlfarbenen nach Ende der letzten Saison gegen Mitglieder der Ultras Gelsenkirchen ausgesprochen. Auslöser sind die bis heute noch nicht abschließend geklärten Vorfälle beim letzten Derby im Westfalenstadion im Februar. Dort sollen die betroffenen 15 Personen versucht haben, einen Stadioneingang zu stürmen, es folgte eine Anzeige wegen Haus- und Landfriedensbruch.

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Brief an die Bild-Zeitung

Lieber Franz Josef Wagner, Menschen kommen und gehen wie Schatten, doch Sie scheinen wir nie loszuwerden. Gerüchte, es gebe Zusammenhänge zwischen der Titelstory, nämlich der Aufdeckung des Kokainkonsums des Herrn Schill, und Ihrem Artikel nur eine Seite weiter, unterstellen wir mal nicht – aus journalistischer Redlichkeit (ja, so etwas gibt es!).

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Do you do Voodoo?

(dol) Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Religion und Magie? Der ist so ähnlich wie der zwischen Sieg und Niederlage im Derby. Während der religiöse Mensch sich von einer personalen Macht abhängig weiß, deren Zuwendung er im Gebet erflehen kann, versucht der magische Mensch auf diese einzuwirken und sie zum eigenen Nutzen oder zum Schaden anderer zu manipulieren. Die einen beten zu Gott und hoffen, die anderen praktizieren spezielle Rituale und gewinnen, wenn sie alles richtig gemacht haben.

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Jermaine Jones

„Nichts als die Wahrheit“

(il/dol/th) Seine Lehrjahre hat Jermaine Jones in seiner Geburtsstadt verbracht, wo ihm die Herzen der Frankfurt-Fans lange nur so zugeflogen sind – trotz oder wegen seines „Bad Boy“-Images, gepaart mit einer gehörigem Portion Talent. Der plötzliche Abgang zu Schalke sorgte bei den Eintrachtlern für viel Irritation. Weniger die Tatsache eines Vereinswechsels hatte die Gemüter erzürnt, sondern die Art und Weise des Geschehens.

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Helmut Schulte

(gk) Am Stichtag 18. Januar 2004 wurde auf der Homepage „100 Schalker Jahre“ daran erinnert, dass vor elf Jahren Helmut Schulte Udo Lattek ablöste. Es war wieder der 18. Januar, dieses Mal 2007, als der sportliche Leiter der Schalker Nachwuchsabteilung Helmut Schulte, bei dem Orkan Kyrill durch einen umstürzenden Baum lebensgefährlich verletzt wurde.

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Premiere

Sehr geehrter Herr Premiere, mit Befremden haben wir Ihre neue Arena-Werbung zur Kenntnis genommen. Da zeigen Sie uns doch allen Ernstes die durch eine temporale Diskontinuität im Raum-Zeit-Kontinuum verschollene Vier-Minuten-Meisterschaft. Wenn wir nicht jederzeit Meister werden könnten, wenn wir das wollten – wir wollen aber nicht, sondern dachten uns, das Jubiläum zum 50. wäre geeigneter –, hätte uns das tief getroffen.

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